Institut für Deutsche Philologie
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Maximilian Wick, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
DFG Forschergruppe 1986 "Natur in politischen Ordnungsentwürfen: Antike ‒ Mittelalter ‒ Frühe Neuzeit"

Kontakt

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Deutsche Philologie
Schellingstraße 3 RG
80799 München

Raum: Theresienstraße 39 / B 323
Telefon: +49 (0)89 2180-4678

Sprechstunde:
nach Vereinbarung

Zur Person:

  • geb. 1989 in Frankfurt am Main
  • 2009–2014 Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Germanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Seit 2015 Lehrbeauftragter am Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München im Rahmen der DFG Forschergruppe 1986, Teilprojekt 4: "Politische Anthropologie der Tierepik"

Forschung

Promotionsvorhaben: "Kosmogenetisch erzählen. Poetische Mikrokosmen in philosophischer und höfischer Epik des Hochmittelalters"

Die Arbeit widmet sich literarischen Kosmologien der höfischen und philosophischen Epik im lateinischen und deutschsprachigen Hochmittelalter. Zu fragen wird dabei einerseits sein, wie der Kosmos selbst im Zuge eines anthropologischen Paradigmenwechsels ästhetisch konzipiert und abgebildet wurde, sowie andererseits, welche Auswirkungen solche Entwürfe auf die literarische Reflexion der menschlichen Position innerhalb des Kosmos haben konnten. Insbesondere rückt dabei die Produktion ‚eigener’ (Erzähl-)Welten in den Fokus, die ihren Schöpfer zwar nicht offen in den Rang eines poeta creator zu erheben vermochte, ihm aber doch eine ausdrückliche Sonderstellung innerhalb seiner Geschöpfe verlieh, welche gerade im Verbund mit seinem besonderen Vermögen zur zumindest partiellen Einsicht in den Heilsplan zu betrachten sein wird. Die Frage bis zu welchem Grad die menschlich-artifiziellen Produkte schließlich als mikrokosmische Pendants der göttlichen Schöpfung Geltung beanspruchen konnten und insofern nicht nur epistemologisch einen ähnlichen Status gewannen, markiert den Fluchtpunkt der Untersuchung.

Publikationen:

  • (in Vorbereitung) Car molt a entre faire et dire. Reflexionen von Sprache und (Ur-)Schuld im Roman de Renart und im Reinhart Fuchs. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 59 (2018). Susanne Friede, Beatrice Jakobs, Norbert Lennartz, Klaus Ridder, Gertrud M. Rösch, Christoph Strosetzki (Hgg.).
  • (in Vorbereitung) Gemeinsam mit Anna Chalupa-Albrecht: Einleitung. In: Tagungsband 'Wo die Epigonen wohnen. Epigonalität in Wissenschaftsgeschichte, Theorie und literarischer Praxis'. Anna Chalupa-Albrecht und Maximilian Wick (Hgg.). (Frankfurt am Main).
  • (in Vorbereitung) daz niemen kunde ze ende komen. Überlegungen zur gattungsgeschichtlichen Eigenverortung des Gauriel von Muntabel Konrads von Stoffeln. In: ebd.
  • (in Vorbereitung) Gemeinsam mit Anna Chalupa-Albrecht: Mittelalterliche materia filmisch umfassen. Moderne Mittelalterrezeption als mediävistische Lehrmethode. In: Blockbuster Mittelalter. Akten des Nachwuchskolloquiums, Bamberg, 11. – 13. Juni 2015. Martin Fischer und Michaela Pölzl (Hgg.). (Bamberg).
  • (erscheint Juni 2018) Gemeinsam mit Marie Vorländer: Bad, Badehaus. In: Literarische Orte in deutschsprachigen Erzählungen des Mittelalters. Ein Handbuch. Tilo Renz, Monika Hanauska und Mathias Herweg (Hgg.).
  • Wahnsinn lesen. Parzival sieht rot. In: Literatur und Wahnsinn. Helene von Bogen, Theresa Mayer, Shirin Meyer zu Schwabedissen, Daniel Schierke und Simon Schnorr (Hgg.). Berlin 2015, S. 145–152.
  • Rezension zu: Die Aktualität der Vormoderne. Epochenentwürfe zwischen Alterität und Kontinuität. Steffen Patzold und Klaus Ridder (Hgg.) Berlin 2013. In: Arbitrium 34 / 2 (2016), S. 158–161.

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2018:

Proseminar: Summa Theologiae (zus. mit Eva Bauer)