Institut für Deutsche Philologie
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FAQ zur freien Promotion Dr. phil und Dr. rer.pol.

  1. Ich möchte promovieren! Berechtigt ein Bachelor-/Master-/Magister-/Staatsexamens- oder Diplom-Abschluss zur Einschreibung in die Promotion?

    Die Promotionsordnung (kurz: PromO) der LMU für die Grade des Dr. phil und Dr. rer. pol. regelt in § 4 genau, welche Zulassungsvoraussetzungen zur Einschreibung erfüllt sein müssen. Sie finden die Promotionsordnung hier.
    Was die Promotion direkt nach einem Bachelor-Abschluss betrifft, steht bislang noch eine Regelung aus. In absehbarer Zeit soll dazu aber eine Entscheidung getroffen werden. Auskünfte dazu kann Ihnen das Promotionsbüro des Prüfungsamtes für Geistes- und Sozialwissenschaften erteilen.nach oben
  2. Wo finde ich die Promotionsordnung?

    Sie finden Sie unter http://www.uni-muenchen.de/studium/studienangebot/studiengaenge/nebenfachw_mag/promord/fassung_2005/index.html nach oben
  3. Wie funktioniert die Einschreibung in die Promotion?

    Die formalen Schritte zur Einschreibung in Promotionsstudiengänge finden Sie im Informationsblatt „Das Promotionsstudium an der LMU“. Informationen finden Sie außerdem auf den Seiten der Studentenkanzlei unter http://www.uni-muenchen.de/studium/administratives/promotion/index.html nach oben
  4. Wie viele Scheine benötige ich, um zu promovieren?

    Bei der Anmeldung der Promotion, d.h. erst, wenn Sie Ihre Dissertation im Promotionsbüro des Prüfungsamtes für Geistes- und Sozialwissenschaften abgeben, müssen Sie insgesamt fünf Hauptseminarscheine vorweisen:
    Vier Hauptseminarscheine im Hauptfach (einen davon müssen Sie in der Zeit Ihres Promotionsstudiums erworben haben!) sowie einen Hauptseminarschein im Nebenfach (den Sie in der Regel schon während Ihres Erststudiums erworben haben).nach oben
  5. Wie lange habe ich für die Promotion Zeit? Muss ich in drei Jahren fertig sein?

    Die Einschreibung in einen Promotionsstudiengang ist grundsätzlich auf drei Jahre beschränkt. Diese Beschränkung bezieht sich jedoch ausschließlich auf die Einschreibung (als Studierende(r)), d.h.: Sie haben nach drei Jahren lediglich keinen Studentenstatus mehr, die Promotion als solche muss sich aber nicht auf diesen Zeitraum beschränken. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der Studentenkanzlei: http://www.uni-muenchen.de/studium/administratives/promotion/index.html nach oben
  6. Was mache ich, wenn die drei Jahre um sind und mir immer noch Scheine fehlen?

    Sofern Sie nach Ihrer Promotionsordnung noch Scheine benötigen, aber bereits drei Jahre im entsprechenden Promotionsstudiengang eingeschrieben waren, können Sie diese Scheine noch im Gaststudierendenstatus nachholen. Antrags- u. Ausweisformular für die Einschreibung sowie weitere Informationen finden Sie unter http://www.uni-muenchen.de/studium/administratives/promotion/index.html
    Beachten Sie dabei, dass Sie in diesem Fall die Gebühr für das Gaststudium entrichten müssen!nach oben
  7. Wie umfangreich muss eine Dissertation sein?

    Diese Frage müssen Sie mit Ihrem Betreuer /Ihrer Betreuerin abklären. Erfahrungsgemäß gibt es am jeweiligen Institut bestimmte Gepflogenheiten, wie umfangreich eine Dissertation sein sollte.nach oben
  8. Mein Betreuer ist Privatdozent, aber kein Professor. Kann ich bei ihm/ihr promovieren bzw. was muss ich beachten?

    Selbstverständlich können Privatdozenten als Gutachter und Prüfer bestellt werden. Sie sind habilitierte Mitglieder der LMU. Zu beachten ist nur, dass der Korreferent hauptberuflicher Professor sein muss. Über besondere Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss (siehe § 7 Abs. 2 Sätze 3 und 4 PromO).nach oben
  9. Was mache ich, wenn mein Betreuer die LMU verlässt und an eine andere Hochschule wechselt?

    Der Betreuer der Dissertation kann bei seinem Ausscheiden aus der LMU bis zu drei Jahre die Betreuung fortführen und das Prüfungsrecht wahrnehmen. Das Prüfungsrecht kann um zwei weitere Jahre verlängert werden (siehe § 6 Abs. 2 Sätze 1 und 3 PromO).nach oben
  10. Ich war bereits 6 Semester an einer anderen Hochschule in Deutschland immatrikuliert und möchte an die LMU wechseln, weil mein/e Betreuerin an die LMU gewechselt ist. Welche formalen Schritte sind nun erforderlich, damit ich an der LMU meine Promotion abschließen kann?

    Sie können sich als Gasthörer/in mit Promotionsberechtigung einschreiben (siehe dazu auch Frage Nr. 6) oder eine Befreiung von der Zulassungsvoraussetzung der dreisemestrigen Immatrikulation beantragen. Dazu müssen Sie einen Antrag an den Promotionsausschuss Dr. phil. und M.A. richten siehe (§ 4 Abs.1 Satz 2 PromO). Eine Bestätigung des Betreuers ist beizulegen.nach oben
  11. Mein/e betreuende/r Professor/in wird emeritiert, während ich noch an der Dissertation schreibe. Kann ich trotzdem bei ihm/ihr promovieren?

    Ja. Pensionierte oder entpflichtete Professor/innen sind prüfungsberechtigt (siehe § 3, Satz 1 PromO).nach oben
  12. Gibt es Tipps oder Infos zur Finanzierung oder zu Stipendien?

    Nicht nur während des Studiums – auch während der Zeit der Promotion muss der Lebensunterhalt bestritten werden. Möglichkeiten gibt es dazu viele, einen ersten Überblick finden Sie z.B. unter http://www.academics.de/wissenschaft/finanzierung_promotion_36199.html

    Auf eine Finanzierungsmöglichkeit wollen wir an dieser Stelle jedoch genauer eingehen: Stipendien. Es gibt zahlreiche Einrichtungen in Deutschland, die finanzielle Mittel für Promovierende bereitstellen. Eine Bewerbung hat in der Regel dann gute Chancen, wenn Sie im Studium entsprechende Leistungen erbracht haben und sich gesellschaftlich oder sozial engagieren. Dabei gilt: Jede Institution hat andere Schwerpunkte und stellt andere Ansprüche an ihre Bewerber/-innen. Die großen Stiftungen haben meist entweder eine politische oder eine religiöse Ausrichtung; Sie finden die Förderrichtlinien der Stiftungen in der Regel auf deren Homepage.

    Werden Sie in die Förderung aufgenommen, erhalten Sie für den Zeitraum der sogenannten Regelförderungszeit (meist sind das zwei Jahre) ein monatliches Stipendium von – je nach Stiftung - etwa 1000 Euro, häufig plus Forschungspauschale (z.B. für Bücheranschaffungen, Kopierkosten etc.) sowie eventuelle Sonderzahlungen (z.B. für das Projekt notwendige Auslandsrecherche etc.). Übrigens: Die meisten Stiftungen fördern ihre Stipendiaten nicht nur materiell, sondern auch ideell, z.B. in Form von weiterqualifizierenden Seminaren, fachübergreifenden Arbeitsgruppen und anderen studienbegleitenden Veranstaltungen.

    Wo und wie können Sie nun mögliche Stipendiengeber recherchieren? Hier eine Auswahl an nützlichen Internet-Adressen:

    www.stiftungsindex.de: Abseits der „großen“ Förderungswerke existiert eine Vielzahl an kleineren Stiftungen und weniger bekannten Förderungsmöglichkeiten. Hier finden Sie einen Überblick über alle Stiftungen und Förderungswerke in Deutschland. Ein Besuch des Portals lohnt sich besonders dann, wenn Sie in erster Linie recherchieren möchten, welche Institutionen überhaupt in welcher Form der Förderung anbieten. Weiterführende Informationen erhalten Sie dann auf den jeweils verlinkten Homepages.

    www.e-fellows.net/wiki/index.php/Kategorie:Stipendien: Auf den Seiten von e-fellows.net finden Sie eine Wikipedia, die sich ausschließlich dem Thema Stipendien widmet. Die zum Teil äußerst detaillierten Artikel enthalten allgemeine Informationen zum Stipendiengeber (Leitbild, inhaltlicher Fokus, Geschichte etc.), nützliche Weblinks und behandeln Fragen wie: Mit welchen Eigenschaften und Kenntnissen hat man gute Chancen, das Stipendium zu erhalten? Welche Leistungen werden dabei geboten? Welche Verpflichtungen sind mit dem Stipendium verbunden? Wie läuft das Auswahlverfahren ab?nach oben
  13. Was ist ein Exposee, wozu brauche ich es und wie schreibe ich es?

    Ein Exposee ist nichts anderes als eine nähere Beschreibung Ihres geplanten Dissertationsprojektes. Häufig wird ein solches Exposee von Prüfern gefordert, bevor sie die Betreuung einer Dissertation übernehmen. Ebenso ist es in der Regel ein zentraler Bestandteil bei der Bewerbung um ein Stipendium. In einem Exposee sollte u.a. auf folgende Fragen eingegangen werden:

    1. Worum geht es zunächst allgemein?
    2. Worin liegt der zu erwartende Erkenntnisfortschritt?
    3. Mit welchen Methoden soll das Problem/die Frage untersucht werden?
    4. Wie soll die Gliederung der Arbeit aufgebaut sein?

    Bestandteil des Exposés ist in der Regel auch detaillierter Zeit- und Arbeitsplan, insbesondere bei der Bewerbung um ein Stipendium. Aus diesem Plan soll ersichtlich sein, dass die Doktorarbeit innerhalb der Regelförderungszeit abgeschlossen werden kann.

    Für den Umfang des Exposees gibt es keine allgemeingültigen Vorgaben. Soweit nichts anderes angegeben ist, ist ein Umfang von etwa 10 Seiten sinnvoll. Über die Ausmaße des Anhangs (dazu zählt auch die Bibliographie) gibt es in der Regel keine Bestimmungen. Ein Tipp am Rande: Es empfiehlt sich, die (Auswahl-) Bibliographie zu „kommentieren“, also beispielweise wichtige Titel graphisch hervorzuheben (*) und /oder Anmerkungen zu den einzelnen Titeln zu machen.nach oben
  14. Kann ich als Promovierende/r den studentischen Tarif der Krankenversicherung in Anspruch nehmen?

    Diese Frage müssen Sie bitte direkt mit Ihrer Krankenkasse abklären.nach oben
  15. Welche Möglichkeiten gibt es, in der Promotionsphase noch weitere Qualifikationen (z.B. Fremdsprachen, BWL-Kenntnisse) zu erwerben, die mir beim Einstieg in den Arbeitsmarkt helfen?

    Zur Vorbereitung auf den Berufseinstieg bietet Student und Arbeitsmarkt z.B. Bewerbungstrainings, Praktikumsberatung, Mentoring (Absolventen der LMU beraten Sie) und ein vielfältiges Kursprogramm an. Da der flexibilisierte Arbeitsmarkt von heute immer intensiver nach Kern- oder Schlüsselkompetenzen verlangt, die über ein fachwissenschaftliches Studium hinausgehen, ist das Angebot äußerst empfehlenswert und sinnvoll!

    Wenn Sie Ihre Fremdsprachkenntnisse erweitern oder vertiefen wollen, gibt es an der LMU ein breites Fremd- und Fachsprachenprogramm, das in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Instituten angeboten wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.sprachenzentrum.lmu.de.nach oben
  16. Meine Dissertation ist fertig. Wann und wie melde ich mich zur Prüfung an?

    Jedes Semester wird durch Anschlag am Schwarzen Brett des Prüfungsamts für Geistes- und Sozialwissenschaftebn (D201-D203) ein Stichtag für die Einreichung von Zulassungsanträgen zur Promotion bekannt gegeben. Die Termine finden Sie zudem im Internet veröffentlicht unter http://www.pags.pa.uni-muenchen.de/promotion/termine/index.html Achtung: Sollten Sie den letzten Abgabetermin versäumen, können Sie erst im darauf folgenden Semester die Prüfung ablegen! Den Zulassungsantrag finden Sie unter http://www.pags.pa.uni-muenchen.de/promotion/formulare_prom1/index.html

    Mit diesem Zulassungsantrag müssen Sie sich entscheiden, ob Sie Rigorosum oder Disputation als mündliche Prüfungsform wählen. Außerdem müssen Sie die jeweiligen Prüfer vorschlagen (siehe Frage Nr. 18). Zusätzlich müssen Sie folgende Unterlagen einreichen (sämtliche Details siehe § 5 PromO):

    • Personalausweis bzw. Pass als Original zur Vorlage und Kopie für die Akten
    • Ein knapper Lebenslauf in zweifacher Ausfertigung. Darin nennen Sie Ihren Studiengang und den Namen Ihres Betreuers/ Ihrer Betreuerin sowie Ihre gewünschten Prüfer/innen für die Disputation bzw. das Rigorosum.
    • Das Zeugnis der Hochschulreife als Original zur Vorlage und als Kopie für die Akten
    • Ihr Studienbuch bzw. einen Nachweis darüber, dass Sie mindestens drei Semester an der LMU immatrikuliert waren (Immatrikulations- oder Exmatrikulationsbescheinigung). Siehe dazu auch Frage Nr. 10.
    • 5 Hauptseminarscheine als Originale zur Vorlage und Kopien für die Akten: 4  aus dem Hauptfach sowie einer aus dem Nebenfach (siehe dazu Frage Nr. 4)
    • Das Zeugnis über Ihr bereits abgeschlossenes grundständiges Studium (als Original zur Vorlage und als Kopie für die Akten)
    • drei gebundene maschinengeschriebene Exemplare der Dissertation (2 Exemplare für die Gutachter, 1 Belegexemplar für die Prüfungsakte)
    • eine Versicherung an Eides Statt darüber, dass Sie die Dissertation selbständig und ohne unerlaubte fremde Hilfe angefertigt, keine anderen als die von Ihnen angegebenen Schriften und Hilfsmittel benutzt und die den benutzten Werken wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen kenntlich gemacht haben. Eine Vorlage finden Sie unter http://www.pags.pa.uni-muenchen.de/promotion/formulare_prom1/index.html
    • eine Erklärung darüber, ob bereits frühere Promotionsversuche unternommen oder Promotionen abgeschlossen wurden oder die Dissertation in gleicher oder anderer Form in einem anderen Verfahren vorgelegen hat. Von früheren Promotionsversuchen sind Ort, Zeit und Hochschule sowie Thema der Dissertation anzugeben
    • ein amtliches Führungszeugnis oder der Nachweis, dass Sie im öffentlichen Dienst stehen
    • die Prüfungsmitteilung, wenn Sie noch eingeschrieben sind (diese ist in den Studienpapieren enthalten)
    • ein Exemplar Ihrer Magisterarbeit, wenn Teile der Dissertation bereits als Teile der Magisterarbeit vorgelegen haben.nach oben
  17. Was ist der Unterschied zwischen Rigorosum und Disputation?

    Im Rigorosum müssen Sie zwei mündliche Prüfungen ablegen: eine im Hauptfach, eine im Nebenfach. Im Hauptfach dauert die Prüfung etwa 75, im Nebenfach etwa 45 Minuten. Im Zulassungsantrag (bei der Anmeldung zur Prüfung, siehe Frage Nr. 17) müssen Sie pro Fach jeweils einen (habilitierten) Prüfer vorschlagen. Zur Themenvereinbarung wenden Sie sich dann an die entsprechenden Prüfer.

    Im Unterschied zum Rigorosum ist die Disputation eine hochschulöffentliche Prüfung, in der Sie Ihre Dissertation vorstellen und sich einer Fachdiskussion mit Ihren Prüfern stellen: Zunächst müssen Sie ein 15-minütiges Referat zu Thesen halten, die überwiegend Ihre Dissertation betreffen. Die anschließende Fachdiskussion geht vorwiegend auf Themen und Fragen ein, die sachlich oder methodisch mit der Dissertation zusammenhängen, und soll sich auch auf die beiden Fächer der Promotion erstrecken. Die Prüfungskommission besteht dabei aus dem Betreuer der Dissertation und zwei weiteren habilitierten Prüfern, insgesamt müssen beide Fächer der Promotion vertreten sein. Im Zulassungsantrag zur Promotion (siehe Frage Nr. 17) können Sie Vorschläge machen, bei welchen Prüfern Sie Ihre Disputation ablegen möchten.nach oben
  18. Wie lange dauert das Promotionsverfahren von der Einreichung der fertigen Dissertation bis zum Abschluss des Prüfungsverfahrens?

    Das Prüfungsverfahren dauert von der Abgabe der Dissertation bis zur Promotionsfeier in der Regel vier Monate. Bei der Promotionsfeier erhalten die Kandidatinnen und Kandidaten eine Bestätigung des Gesamtergebnisses (Note) der Promotion (siehe § 12 Abs. 3 Satz 1 PromO). Die Bestätigung enthält den Hinweis, dass die Kandidatin/der Kandidat erst nach Ablieferung der Pflichtexemplare (= Veröffentlichung der Dissertation) die Promotionsurkunde erhält (siehe § 12 Abs. 3 Satz 1). Zudem stellt der Promotionsausschuss eine Notebestätigung für Bewerbungszwecke aus, die die Note der Dissertation und die der mündlichen Prüfung separat ausweist.nach oben
  19. Welche Möglichkeiten habe ich, der Publikationspflicht der Dissertation nachzukommen?

    Erst wenn Sie Ihre Arbeit veröffentlicht haben, wird die Promotion „vollzogen“. Welche Möglichkeiten haben Sie nun, der Veröffentlichungspflicht nachzukommen? In der Promotionsordnung sind eine Reihe von Varianten aufgelistet (siehe § 14 PromO), die gängigsten sind:

    • Ihre Arbeit erscheint als Band einer Zeitschrift oder wissenschaftlichen Reihe oder als selbständige wissenschaftliche Monographie in einer Gesamtauflage von mindestens 100 Exemplaren. In diesem Fall müssen Sie fünf Pflichtexemplare bei der Dissertationsstelle der Universitätsbibliothek abliefern.
    Außerdem müssen Sie Ihre Arbeit in der gesamten Auflage deutlich als Dissertation an der LMU ausweisen. Dies können Sie beispielweise im Vorwort tun, ggf. der Danksagung oder im Impressum (also im Teil der Titelei, auf dem Verlag, Drucker und ISBN genannt sind).

    • Sie können Ihre Dissertation auch online über die Universitätsbibliothek publizieren. Dateiformat, Datenträger und rechtliche Bestimmungen richten sich nach den Vorgaben der Universitätsbibliothek. Zusätzlich müssen Sie sechs Pflichtexemplare bei der Dissertationsstelle der Universitätsbibliothek abliefern.

    Bitte beachten Sie: Mitunter formulieren die Gutachter Ihrer Arbeit verbindliche Änderungs- oder Ergänzungswünsche, die Sie vor der Veröffentlichung berücksichtigen müssen. In diesem Fall ist vor der Drucklegung das Manuskript dem Betreuer bzw. Korreferenten erneut mit den gewünschten Änderungen vorzulegen. Bei Erfüllung der Auflagen erteilt der Betreuer bzw. Korreferent dann die Druckgenehmigung.

    Nach bestandener Prüfung haben Sie ein Jahr Zeit, die gedruckten Pflichtexemplare bei der Dissertationsstelle der Universitätsbibliothek abzuliefern. Sollten Sie länger als ein Jahr dazu brauchen, beispielsweise weil die Verlagssuche oder die Überarbeitung der Druckfassung sich aufwändiger gestaltet, kann der Promotionsausschuss in besonderen Fällen die Frist bis zu einer Gesamtdauer von drei Jahren verlängern, wenn ein begründeter Antrag vor Ablauf der Ablieferungsfrist eingeht.

    Achtung: Wird die Verpflichtung zur Ablieferung der Pflichtexemplare nicht innerhalb von drei Jahren nach der bestandenen Prüfung erfüllt, erlöschen die durch die Prüfung erworbenen Rechte, d.h. die Promotion wird hinfällig.nach oben
  20. Welche Möglichkeiten gibt es an der LMU für interantionale Promovierende und welche Möglichkieten zum interantionalen Austausch gibt es für die Promovierenden der LMU?

    Incoming:

    Outgoing:


    Kontakt:

    • Gabriela Zgrzebnicka (Doktorandin)
      Graduate School Language & Literature Munich
      Class of Literature
      g.zgrzebnicka@campus.lmu.de

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  21. An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?

    Sicherlich werden nicht alle Fragen mit dieser FAQ beantwortet sein. In allen Fragen rund um die formalen Aspekte der Promotion gibt Ihnen das Promotionsbüro des Prüfungsamtes für Geistes und Sozialwissenschaften gerne Auskunft. Bei allen anderen Themen und Fragen stehen Ihnen docphil sowie die Zentrale Studienberatung gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Rechtsverbindlich ist nur die Promotionsordnung in der jeweils gültigen Fassung. Rechtsansprüche können aus diesen FAQs nicht abgeleitet werden.


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