Institut für Deutsche Philologie
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Master Film- und Medienkultur-Forschung

WICHTIGER HINWEIS: Mit Studienbeginn zum Wintersemester 2017/18 wird der Masterstudiengang Medienkulturwissenschaft in den neuen Masterstudiengang Film- und Medienkultur-Forschung überführt.

Eine Neueinschreibung in den Masterstudiengang Medienkulturwissenschaft ist damit nicht mehr möglich; alle Inhalte des Studiengangs können im Rahmen des neuen Masterstudiengangs Film- und Medienkultur-Forschung studiert werden.

Alle Informationen auf dieser Seite stehen noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Studiengangs durch die zuständigen Gremien.

Grundlegende Informationen

Informationen zum Eignungsverfahren

 


Profil des Studiengangs

Der forschungsorientierte Masterstudiengang Film- und Medienkultur-Forschung (FMKF) untersucht das wechselseitige Bedingungsverhältnis von Film, Medien und Kultur. Er verbindet damit die Forschungsansätze von Film-, Kultur- und Medienwissenschaft, integriert geistes- und sozialwissenschaftliche Ansätze und zeichnet sich in besonderer Weise durch sein Wechselverhältnis von grundlagentheoretischer und interdisziplinärer Fundierung einerseits und konkreter film-/medienanalytischer Arbeit andererseits aus. Dabei greift er auf grundlegende Kompetenzen der Film-, Text- und Medienanalyse zurück und umfasst alle namhaften theoretischen Positionen und Entwicklungen der letzten Dekaden.

Ein systematischer Schwerpunkt grundlagentheoretischer Reflexion wird dabei auf moderne differenztheoretische Theorien gesetzt, ein historischer Schwerpunkt insbesondere auf die moderne Verzahnung von Kultur, Film und Medien bzw. auf die weitere Entwicklung und Entfaltung von medialen Modernitäts- und Zeitkonzepten der Gegenwart. Vor dem Hintergrund der Fachgeschichte versammelt der Studiengang die wichtigsten theoretischen Initiativen, Ansätze und Positionen der Geisteswissenschaften aus den letzten Dekaden.

Getragen wird dieser Studiengang vom Institut für Theaterwissenschaft der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften und der Abteilung für Neuere deutsche Literatur an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften. In dieser Konstellation spiegelt sich auch die Fach- und Wissenschaftsgeschichte einer kulturwissenschaftlich orientierten Film- und Medienkulturforschung wider, haben sich doch die Ansätze hierzu gerade aus den beteiligten Wissenschaften (Theater- und Literaturwissenschaft) entwickelt. Aufgrund seiner interdisziplinären Ausrichtung sind in der Lehre auch punktuelle Ergänzungen aus anderen Bereichen (bspw. Romanistik, Anglistik, Germanistik, Philosophie, Soziologie, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft und Geschichte) geplant.

nach obenWas umfasst der Studiengang?

Der Studiengang umfasst Perspektiven der Filmforschung sowie der Medienkulturwissenschaft.

Die Filmforschung setzt sich mit Geschichte, Theorie und Ästhetik des Films auseinander, fragt nach der spezifischen Medialität des Films, seinen Dispositiven und entwickelt systematische und analytische Zugänge.

Die Medienkulturwissenschaft (MKW) ist eine noch sehr junge Disziplin, die sich erst in den 1990er Jahren herausgebildet hat. Ihre Geschichte geht auf eine Erweiterung der traditionellen Literaturwissenschaften um kultur- und medienwissenschaftliche Interessensfelder zurück. Sie basiert zum einen auf der Anwendung literaturwissenschaftlicher Analysetechniken auf nichtliterarische Texte, deren poetische und rhetorische Dimension sie untersucht. Zum anderen überträgt sie ihre Methoden auf ‚Texte‘ in anderen Medien – von der bildenden Kunst über die Fotografie bis hin zu Film, Computerspiel und sozialen Medien.

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Was wir von Ihnen erwarten

  • die Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeitsweise: In ihren bisherigen schriftlichen Arbeiten sollen Sie gezeigt haben, dass Sie mit den Methoden wissenschaftlicher Arbeit vertraut sind – also beispielsweise eine wissenschaftliche Fragestellung entwickeln, eine Bibliographie erstellen und wissenschaftlich argumentieren können.
  • Kompetenzen der Text- und Medienanalyse: Sie beherrschen das Handwerkszeug, um Filme oder Medien zu analysieren, das heißt konkret: Sie kennen die Grundlagen der Film-, Medien- und Textanalyse. Es wird zudem vorausgesetzt, dass Sie über ein vertieftes historisches Wissen, insbesondere zur Film-, Medien- und Literaturgeschichte, verfügen.
  • profunde Kenntnisse der namhaften medien- bzw. kulturwissenschaftlichen Ansätze der letzten Dekaden: Aus ihrem Studium sollen Sie bereits vertraut sein mit den zentralen Ansätzen der Film-, Kultur- und Medientheorie. Autoren wie Bazin, Kracauer, Saussure, Freud, Lacan, Barthes, Foucault, Derrida, Deleuze, Iser, Luhmann, Bourdieu, McLuhan oder Kittler – um nur einige Beispiele zu nennen – sollten Sie in der Theoriediskussion des letzten Jahrhunderts verorten können.
  • die Motivation zu eigener wissenschaftlicher Forschung: Ein Studium der FMKF setzt die Bereitschaft voraus, dass Sie sich über den Rahmen der Lehrveranstaltungen hinaus mit Fragen der Film- und Medienkultur-Forschung beschäftigen und in Ihren Seminararbeiten eigene Forschungsfragen verfolgen.nach oben

Was wir Ihnen bieten

An dem Master FMKF sind international renommierte Dozent/innen an einer der größten und forschungsstärksten Universitäten Deutschlands beteiligt. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem aktuellen und dynamischen Forschungsfeld eigene Fragestellungen zu entwickeln und ein eigenes Interessensprofil auszubilden. Der Studiengang ist interdisziplinär zusammengestellt und umfasst Fachvertreter vor allem aus der Film- und Medienwissenschaft, der Theaterwissenschaft und Germanistik sowie der Buchwissenschaft, der Romanistik und Anglistik.

Die Grundlage für film- und medienkulturwissenschaftliche Analysen bildet immer ein konkreter Gegenstand – zumeist ein Film, eine Serie, eine Fotografie, ein Theaterstück, ein Roman, ein Gedicht oder ein Computerspiel. Dazu können neue Medien wie Blogs, Podcasts oder Apps zählen, jedoch immer nur insofern, als die je spezifische Medienästhetik im Vordergrund der Analyse steht. Ein FMKF-Studium eröffnet Ihnen einen neuen Blick auf Texte der Medien- und Kulturgeschichte. nach oben


Aufbau des Studiengangs / Studienordnung

Alle Informationen zur Struktur des Studiengangs sowie zu seiner Prüfungs- und Studienordnung und seinem Eignungsverfahren stehen noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Studiengangs durch die zuständigen Gremien.

Der Studiengang umfasst insgesamt 120 ECTS und kann in vier Semestern absolviert werden. 105 ECTS sind für den Bereich der FMKF vorgesehen, 15 ECTS werden im "Gemeinsamen geistes- und sozialwissenschaftlichen Profilbereich" erbracht. Insgesamt ist der Studiengang ausgerichtet auf die Vertiefung der notwendigen Kompetenzen für selbständiges, wissenschaftliches und forschungsorientiertes Arbeiten.

Amtlich veröffentlichte Prüfungs- und Studienordnung:

Link zur Prüfungs- und Studienordnung folgt nach Beschluss durch die zuständigen Gremien.

Ein Schema der Studienstruktur folgt nach Beschluss durch die zuständigen Gremien.

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Formale Zugangsvoraussetzungen zum Studiengang

Alle Informationen zur Struktur des Studiengangs sowie zu seiner Prüfungs- und Studienordnung und seinem Eignungsverfahren stehen noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Studiengangs durch die zuständigen Gremien.

Voraussetzung für die Immatrikulation in den Masterstudiengang Film- und Medienkultur-Forschung ist der Nachweis eines berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses (in der Regel ein Bachelorabschluss) oder eines gleichwertigen Abschlusses aus dem In- oder Ausland im Umfang von mindestens 180 ECTS-Punkten

  • in einem philologischen Studiengang oder der Fachrichtung
  • Filmwissenschaft,
  • Medienwissenschaft,
  • Theaterwissenschaft,
  • Kulturwissenschaft,
  • Philosophie,
  • Geschichte,
  • Soziologie

oder in einem verwandten Fach.

Als weitere Zugangsvoraussetzung gibt es ein gesondertes Eignungsverfahren.

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Grundsätzliches zum Eignungsverfahren

Der Zugang zu diesem Studiengang ist geregelt durch die entsprechende Satzung über das Eignungsverfahren für den Masterstudiengang Film- und Medienkultur-Forschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München vom 27. Juni 2017. Zum amtlich veröffentlichten PDF-Dokument

Das Verfahren umfasst zwei Bewerbungsstufen:

  1. Begutachtung des eingereichten Aufsatzes durch die Auswahlkommission und gegebenenfalls einem...
  2. Auswahlgespräch. Wenn Sie im Aufsatz oder in Aufsatz und im Gespräch überzeugen, erhalten Sie den entsprechenden Bescheid, mit dem Sie sich in den Studiengang einschreiben können.

Zu den Anforderungen für das Eignungsverfahren siehe: Was wir von Ihnen erwarten.

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Bewerbung zum Eignungsverfahren und Ablauf des Verfahrens

Bewerbungstermin für den Studienbeginn im Wintersemester 2017/18 ist der 15. Juli 2017 (AUSSCHLUSSFRIST! VERSPÄTETE BEWERBUNGEN KÖNNEN NICHT BERÜCKSICHTIGT WERDEN!)

Die Bewerbung zum Eignungsverfahren und die Einreichung des verlangten Aufsatzes (s.u.) erfolgt ab 22.5.2017 über das Onlineportal unter dem Link:

  1. Registrieren Sie sich im Onlineportal.
  2. Nach der Registrierung erhalten Sie eine kurze E-Mail mit einem Link. Mit diesem Link bestätigen Sie Ihre Registrierung.
  3. Melden Sie sich im Onlineportal an. Dort wird das weitere Procedere genau beschrieben.

Für Ihre Bewerbung benötigen Sie folgende Unterlagen, die jeweils als Scan oder Dokument im PDF-Format vorliegen müssen:

  1. ein tabellarischer Lebenslauf;
  2. eine Kopie des Abschlusszeugnisses aus dem Erststudium inkl. Transcript of Records; ersatzweise das Transcript of Records aus dem 5. Fachsemester;
  3. ein maximal 4000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassender Aufsatz zu einem der folgenden Themen:
    • Thema A: Welche filmtheoretische Position ist für Ihre Arbeit mit Filmen wichtig? Nennen Sie kurz Gründe.
    • Thema B: Hat Walter Benjamin mit Blick auf heutige Medienrealitäten noch recht mit seiner Idee vom Verlust der Aura?

Achten Sie auf die Umfangsbegrenzung!

Sofern Sie zur zweiten Stufe des Eignungsverfahrens eingeladen werden, erhalten Sie die Einladung zum Auswahlgespräch per E-Mail in der zweiten Julihälfte.

Die Auswahlgespräche im Sommersemester 2017 (Studienbeginn Wintersemester 2017/18) werden voraussichtlich in der ersten Augustwoche 2017 stattfinden. Den genauen Termin erhalten Sie mit der Einladung.

Ein Auswahlgespräch dauert 15-20 Minuten. Gegenstand des Gesprächs sind die o.g. Anforderungen unter besonderer Berücksichtigung des Inhalts des eingereichten Aufsatzes. Dabei wird insbesondere geprüft, ob die Bewerberinnen und Bewerber dazu befähigt sind, eine wissenschaftliche These im wissenschaftlichen Fachgespräch zu entwickeln, kritisch zu diskutieren und gegebenenfalls zu verteidigen.

Wer zum festgesetzten Termin nicht erscheint, gilt als nicht geeignet. Gründe, die das nicht selbst zu vertretende Versäumnis rechtfertigen sollen, müssen bis zu Beginn des festgesetzten Termins bei der oder dem Vorsitzenden der Auswahlkommission schriftlich geltend und glaubhaft gemacht werden; wird der Grund anerkannt, erfolgt die Einladung zu einem Ersatztermin.

Versuchen Bewerberinnen oder Bewerber, das Ergebnis ihrer Prüfungsleistungen durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gelten sie als nicht geeignet.

Das Ergebnis des Eignungsverfahrens für den Masterstudiengang Film- und Medienkultur-Forschung wird durch einen schriftlichen Bescheid mitgeteilt. Dieser Bescheid ist bei der Immatrikulation neben den sonstigen geforderten Unterlagen vorzulegen.

Ein erfolgloses Eignungsverfahren kann einmal wiederholt werden, jedoch frühestens zum nächsten Immatrikulationstermin.

Rückfragen zum Eignungsverfahren sind ausschließlich per E-Mail an fmkf@germanistik.uni-muenchen.de

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