Institut für Deutsche Philologie
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Prof. Dr. Otto Neudeck

Apl. Professor für Germanistische Mediävistik

Kontakt

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Deutsche Philologie
Schellingstraße 3 RG
80799 München

Raum: Schellingstr. 7 / 302
Telefon: +49 (0)89 2180-5008

Sprechstunde:
nach Vereinbarung

Zur Person

  • geb. 1959 in München
  • Studium der Germanistik und Geschichte in München mit den Abschlüssen Magister und Staatsexamen
  • Promotion 1989, Habilitation 2001
  • Journalist bei Publikumszeitschriften; Medienreferent
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter der LMU, Lehrer an einem bayerischen Gymnasium
  • Stipendiat der Bayerischen Graduiertenförderung

Forschungsschwerpunkte

  • Narratologie
  • Fiktionstheorie
  • Historische Anthropologie
  • Didaktik der deutschen Sprache und Literatur des Mittelalters für Universität und Schule

Publikationen (in Auswahl)

Bücher

  • Continuum historiale. Zur Synthese von tradierter Geschichtsauffassung und Gegenwartserfahrung im 'Reinfried von Braunschweig'. Diss. München 1989 (Mikrokosmos 26) Frankfurt/M. u.a. 1989.
  • Erzählen von Kaiser Otto. Zur Fiktionalisierung von Geschichte in mittelhochdeutscher Literatur. Habil. München 2000. (Norm und Struktur 18) Köln 2003.
  • Tierepik und Tierallegorese. Studien zur Poetologie und historischen Anthropologie vormoderner Literatur. Hg. von Bernhard Jahn und Otto Neudeck. (Mikrokosmos 71) Frankfurt/M. u.a. 2004.
  • Triviale Minne? Konventionalität und Trivialisierung in spätmittelalterlichen Minnereden. Hg. von Ludger Lieb und Otto Neudeck. (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte 40). Berlin – New York 2006.

Abhandlungen

  • Gefahren allegorischer Kommunikation. Zur prekären Konstituierung adliger Exklusivität in einer Minnerede Hermanns von Sachsenheim (Die Unminne). In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 124 (2002), S. 74–91.
  • Der 'verkehrte' Text. Zum grotesken Überlieferungsstil des Schreibers Gabriel Sattler. In: Wolfram-Studien 19 (2006), S. 425–447.
  • Evidenz und Mythos. Die ikonische Verdichtung des staufischen Herrschaftsanspruchs bei Walther von der Vogelweide und ihre Aktualisierung im 19. Jahrhundert. In: Euphorion 106 (2012), S. 321–336.
  • Auf dem Holzweg? Vom mittelalterlichen 'Sprachzauber' zur fächerübergreifenden Reflexion der deutschen Sprache in historischer Perspektive. In: Volker Harm / Holger Runow / Leevke Schiwek (Hgg.), Sprachgeschichte des Deutschen. Positionierungen in Forschung, Studium, Unterricht. Stuttgart 2016, S. 23–32.
  • Der Fuchs und seine Opfer: Prekäre Herrschaft im Zeichen von Macht und Gewalt. Die Fabel vom kranken Löwen und seiner Heilung in hochmittelalterlicher Tierepik. In: Jan Glück / Kathrin Lukaschek / Michael Waltenberger (Hgg.), Reflexionen des Politischen in europäischer Tierepik. Berlin / Boston 2016, S. 10–26.
  • König der Vögel. Der Adler als Herrschaftssymbol in mittelalterlicher Wappendichtung. In: Judith Klinger / Andreas Kraß (Hgg.), Tiere: Begleiter des Menschen in der Literatur des Mittelalters. Köln - Weimar - Wien 2017, S. 201–213.

Vollständiges Publikationsverzeichnis (PDF)