Institut für Deutsche Philologie
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PD Dr. Jan Mohr

PD Dr. Jan Mohr

Wiss. Oberassistent am Lehrstuhl Prof. Strohschneider

Kontakt

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Deutsche Philologie
Schellingstraße 3 RG
80799 München

Raum: Schellingstr. 3 / VG 254
Telefon: +49 (0)89 2180-2065

Sprechstunde:
Dienstag, 10–11 Uhr (SoSe 2018)

Zur Person

  • Abitur 1995
  • Studium der Neueren deutschen Literatur, Spanischen Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte (Magister Artium 2003)
  • Promotion in Neuerer deutscher Literatur (LMU, 2007), gefördert durch ein Stipendium im Internationalen Doktorandenkolleg 'Textualität in der Vormoderne' (2004–2007)
  • Seit April 2007 Wissenschaftlicher Assistent bzw. Oberassistent am Institut für Deutsche Philologie LMU (Lehrstuhl Prof. Strohschneider)
  • Venia legendi für Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung (Habilitation LMU, 2014)
  • Vertretungsprofessuren in Frankfurt a.M. (WiSe 2014/15) und München (WiSe 2015/16; SoSe 2017)

Curriculum Vitae (PDF)

Forschung

Deutsche Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit besonderen Schwerpunkten auf:

  • Minnesang und Minnereden
  • Höfische Epik
  • Soziale Logiken des Höfischen Romans
  • Historische Narratologie
  • Europäischer Pikaroroman

Aktuelles DFG-Projekt (2017–2020): "Das Dorf Christi. Institutionentheoretische und funktions-historische Perspektiven auf Oberammergau und sein Passionsspiel im 19.–21. Jahrhundert" (Leitung gemeinsam mit JProf. Dr. Julia Stenzel, JGU Mainz). [Projektbeschreibung]nach oben

Publikationen (in Auswahl)

Monographien, Editionen und Sammelbände

  • Epigramm und Aphorismus im Verbund. Kompositionen aus kleinen Textformen (D. Czepko, Angelus Silesius, Fr. Schlegel, Novalis). München u.a. 2007 (Mikrokosmos 78).
  • Minne als Sozialmodell. Konstitutionsformen des Höfischen in Sang und 'rede' des 12–15. Jahrhunderts. [Habil. masch. LMU München 2014, erscheint in der Reihe 'Studien zur historischen Poetik']
  • Burkard Waldis: Esopus. 400 Fabeln und Erzählungen nach der Erstausgabe 1548, hg. von Ludger Lieb, Jan Mohr, Herfried Vögel. Berlin, New York 2011 (Frühe Neuzeit 154).
  • Alterität als Leitkonzept für historisches Interpretieren, hg. von Anja Becker und Jan Mohr. Berlin 2012 (Deutsche Literatur. Studien und Quellen 8).
  • Pikarische Erzählverfahren. Zum Roman des 17. und 18. Jahrhunderts, hg. von Jan Mohr, Carolin Struwe und Michael Waltenberger. Berlin, Boston 2016 (Frühe Neuzeit 206), darin auch die Einleitung, S. 3–33.

Aufsätze

  • Buscón französisch. Zum semantisch-strukturellen Profil der Adaptation durch La Geneste (1633), in: Das Syntagma des Pikaresken, hg. von Jan Mohr und Michael Waltenberger. Heidelberg 2014 (GRM-Beihefte 58), S. 209–239.
  • Sentenzen, alte und neue. Gnomisches Schreiben in der Frühromantik und der Ort von Sentenzen in Friedrich Schlegels literarhistorischer Systematik, in: Sentenz in der Literatur. Perspektiven auf das 18. Jahrhundert, hg. von Alice Stašková und Simon Zeisberg. Göttingen 2014, S. 229–265.
  • Inszenierte Mündlichkeit und höfische Repräsentation. Repetitive Erzählstrukturen in Ulrichs von Liechtenstein Frauendienst, in: Höfische Textualität. Festschrift für Peter Strohschneider, hg. von Beate Kellner, Ludger Lieb, Stephan Müller. Heidelberg 2015, S. 211–248.
  • Textreihe und Gattungsstrukturen. Zur Tageliedrezeption in Hugos von Montfort cpg 329, in: PBB 138 (2016), S. 76–106.
  • Agon, Elite und Egalität. Zu einem Strukturproblem höfischer Selbstkonzepte im Medium des Artusromans, in: DVjs 91 (2017), S. 351–377.
  • Gegen Heiden, Papst und Mittelalter. Theatralität und Textualität in Burkard Waldis' Bibeldrama 'Parabel vom verlorenen Sohn' (1527), in: Re(en)acting (to) Religion. Vom Wiedererzählen und Wiederaufführen religiöser Praxen, hg. von Julia Stenzel ['Forum Modernes Theater', Sonderheft; erscheint 2018; 20 S.].

Vollständiges Publikationsverzeichnis (PDF)

Mitarbeiterin

Céline Molter, M.A. (DFG-Projekt Das Dorf Christi)

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/19