Institut für Deutsche Philologie
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Gajewi, Larissa

Larissa Gajewi, M.A.

Doktorandin

Kontakt

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Deutsche Philologie
Schellingstraße 3 RG
80799 München

Raum: Schellingstraße 7 / Raum 210
Telefon: +49 (0)89 2180-3376

Zur Person

  • geb. 1992 in München
  • 2013 Allgemeine Hochschulreife an der Staatlichen Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung in München
  • 2013–2016 Studium der Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik an der LMU München (B.A.)
  • 2016–2018 Studium der Germanistischen Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Mediävistik an der LMU München (M.A.)
  • seit 10/2018 Promotionsstudium an der LMU München (Betreuung: Prof. Dr. Michael Waltenberger)
  • seit 10/2018 Hilfskraft am Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik von Prof. Dr. Michael Waltenberger
  • seit 10/2018 Redaktionelle Mitarbeiterin bei Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft

Forschung

Promotionsvorhaben: "Verfahren der Wissensmodellierung in Minnereden" (Arbeitstitel)

Ziel des Vorhabens ist es, anhand eines exemplarisch ausgewählten Minnereden-Korpus zu zeigen, dass in der spätmittelalterlichen Textgruppe unterschiedliche 'Formen' von Wissen für die Tradierung aufgearbeitet werden. Normatives Minnewissen wird mittels verschiedener Strategien in den jeweiligen Textzusammenhang integriert, was nicht selten zu komplexen und nicht eindeutig dechiffrierbaren Erzählungen führt. Diese 'Setzungen' der Minnereden-Produzenten sollen beispielhaft an der Rezeption zweier Liebesautoritäten, Andreas Capellanus und Hadamar von Laber, gezeigt werden. Die meist anonym bleibenden, spätmittelalterlichen Verfasser demonstrieren auch die Grenzen dieses autoritativen Wissens und stellen durch die narrative Formung eines 'Erfahrungswissensschatzes' eine alternative 'Wissensform' gegenüber.