Institut für Deutsche Philologie
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Online-Studienführer Didaktik des Deutschen als Zweitsprache (DDaZ)

Vorbemerkung:

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text für Personen- und Funktionsbezeichnungen nur die männliche Form verwendet. Angesprochen sind damit stets sowohl weibliche als auch männliche Personen.

1 Zuständigkeiten und Ansprechpartner

1.1 Studiengangskoordination (LSF-Verwaltung, Seminarbelegung und Prüfungsanmeldung für DDaZ-Lehrveranstaltungen, Anerkennung von Studien- bzw. Prüfungsleistungen, Anrechnung von Studienzeiten etc.): 
Dr. Stefan Hackl B. A., M. A.

1.2 Studienberatung für alle Lehrämter:
Dr. Renata Behrendt

1.3 Studienberatung für alle Lehrämter und für die Partnersprachen: 
Dr. A. Vefa Akseki

1.4 Praktikumsberatung und -anerkennung: 
Claudia Glotz

1.5 Fragen und Anliegen bezüglich der Anmeldung sowie des Prüfungsverfahrens zur Ersten Staatsprüfung (Staatsexamen) beantwortet die Außenstelle des Prüfungsamtes für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen (Staatsexamen)

1.6 Bei Fragen und Anliegen bezüglich der Kursbelegung und Prüfungsanmeldung in LSF, die eine Partnersprache betreffen, wenden Sie sich bitte an die in dem Studienplan Ihrer Partnersprache angeführte Kontaktperson!

2 Sprechstunden der DDaZ-Dozenten

Die aktuellen Sprechstunden der DDaZ-Dozenten finden Sie hier.

3 Kurzbeschreibung der Inhalte und Anforderungen des Studienfaches DDaZ

3.1 Womit beschäftigt sich DDaZ?

Das Fach DDaZ beschäftigt sich mit Lehr- und Lernprozessen in einer heterogenen Gesellschaft im Kontext von Deutsch als Zweitsprache. Als Zweitsprache gilt die Sprache, die nach der Vollendung des dritten Lebensjahres von einem Individuum erworben wird. Sie ist die Sprache der Umgebung, in der das Individuum lebt. Sie steht somit im Kontrast zur sog. Mutter-/Erstsprache eines Kindes.
Aus dieser Prämisse ergeben sich eine Vielzahl möglicher Forschungsfelder; dazu zählen u. a.

  • Mehrsprachigkeit und Mehrsprachigkeitsforschung,
  • Migrationsforschung und Identitätsforschung,
  • kulturelle und sprachliche Vielfalt als Chance für Schule,
  • Kulturkonzepte und Kommunikation,
  • Sprachvergleiche,
  • Reflexion über Sprache und Sprachgebrauch,
  • Möglichkeiten der Sprachvermittlung und Sprachförderung,
  • (Kinder- und Jugend-)Literatur in mehrsprachigen Kontexten.

3.2 Welche Studieninhalte erwarten mich?

Das Studium von DDaZ umfasst abhängig von der Art Ihres Studiums folgende Teilgebiete:

  • Erwerb einer Partnersprache (nicht vorgesehen im Studium der DDaZ als Didaktikfach für Grundschulen und Mittelschulen),
  • interkulturelle Pädagogik,
  • Migrations- und Identitätsforschung,
  • kontrastive Reflexion über Sprache und Sprachgebrauch,
  • Textproduktion und Textrezeption,
  • sprachdidaktische Methoden und Arbeitsformen,
  • Unterrichtsplanung/Praktikum.

3.3 Bin ich für das DDaZ-Studium geeignet? Was sollte mich interessieren?

Folgende Fragen können Ihnen zur Einschätzung Ihrer Eignung für das Fach DDaZ behilflich sein:

  • Haben Sie Interesse an der deutschen Sprache?
  • Haben Sie Interesse an kultureller Vielfalt und den daraus entstandenen Konsequenzen für die Gesellschaft?
  • Sind Sie offen für einen flexiblen Umgang mit Heterogenität? Können Sie sich in Andere hineinversetzen?
  • Sind Sie der Meinung, dass Lehrkräfte hinsichtlich der Diskriminierung aufgrund anderer kultureller und sprachlicher Hintergründe sensibilisiert sein müssen?
  • Haben Sie Interesse an aktueller (mehrsprachiger) Kinder- und Jugendliteratur sowie an damit verbundenen didaktischen Fragestellungen?
  • Interessieren Sie theoretische Erkenntnisse, pädagogische Fragen und didaktische Aspekte der Sprachvermittlung und -förderung?
  • Sind Sie in der Lage, sich kritisch mit (gesellschaftlichen) Klischees und Vorurteilen auseinanderzusetzen?
  • Sind Sie imstande, verallgemeinernde Selbst- und Fremdbilder – auch bei sich selbst – zu erkennen, zu reflektieren und richtigzustellen?

4 Einschreibung und Fachwechsel

4.1 Wann kann ich mich in DDaZ einschreiben?

Die Einschreibung für den Studiengang Didaktik des Deutschen als Zweitsprache erfolgt regulär immer nur zum jeweiligen Wintersemester.

4.2 Ist eine Einschreibung in DDaZ zum Sommersemester möglich?

Eine Einschreibung in DDaZ zum Sommersemester ist nur dann möglich, wenn Ihnen Leistungen anerkannt werden, sodass Sie in der Studentenkanzlei in ein höheres DDaZ-Fachsemester hochgestuft werden können. Das gilt sowohl für das Unterrichtsfach DDaZ Grundschule (GS) bzw. Mittelschule (MS) als auch für das Erweiterungsfach DDaZ.

Wenn Sie eine Anrechnung von Studienzeiten, d. h. eine Höherstufung in ein höheres DDaZ-Fachsemester mit einer entsprechenden Anerkennung von Leistungen beantragen wollen, so müssen Sie zuerst die Studiengangskoordination (siehe 1.1) in einer Sprechstunde aufsuchen und Ihre anzuerkennenden Leistungsnachweise vorlegen. Mit dem von der Studiengangskoordination unterschriebenen und gestempelten „Anrechnungsantrag Studienzeiten″ sowie „Antrag auf Anerkennung studienbegleitender Prüfungsleistungen” gehen Sie in einem zweiten Schritt zum Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften (PAGS), das die Anträge ebenfalls bearbeiten und bestätigen muss, und in einem dritten Schritt dann zur Studentenkanzlei, wo Sie sich mit diesen Unterlagen dann auch zum Sommersemester in den Studiengang DDaZ einschreiben können. Bitte beachten Sie hierzu aber die entsprechenden Termine der Studentenkanzlei für die Ersteinschreibung in DDaZ zum jeweiligen Sommersemester! Falls Sie noch nicht an der LMU immatrikuliert sind, gelten die Immatrikulationstermine des Sachgebiets 1, für bereits an der LMU immatrikulierte Studierende die Termine des Sachgebiets 2 (Bitte hier den Termin unter „Fachwechsel/Studiengangwechsel/Umschreibung″ beachten!).

Wenn Sie keine Leistungen haben, die Ihnen anerkannt werden können, können Sie sich für DDaZ erst zum Wintersemester einschreiben lassen.

4.3 An wen wende ich mich, wenn ich anderweitig erbrachte, einschlägige Leistungen anerkennen lassen möchte?

Für die Anerkennung von Leistungen aus den DDaZ betreffenden Lehrveranstaltungen ist die Studiengangskoordination (siehe 1.1) zuständig.

Die Anerkennung von Leistungen in der Partnersprache erfolgt folgendermaßen:

  1. Sie wenden sich zunächst an den Ansprechpartner der betreffenden Partnersprache, um anderweitig erbrachte, einschlägige Leistungen in dieser Partnersprache anerkennen zu lassen. Im Falle einer Anerkennung stellt der Ansprechpartner Ihnen eine Bestätigung über die Gleichwertigkeit ihrer Leistungen mit den Leistungen aus, die in den gültigen Studienplänen unserer Partnersprachen vorgesehen sind. Die Bestätigung muss den Hinweis auf die LPO I vom 13. März 2008 sowie die erzielten Noten und zuerkannten ECTS-Punkte enthalten.
  2. Mit dieser Bestätigung wenden Sie sich in einem zweiten Schritt bitte persönlich in einer Sprechstunde an die Studiengangskoordination (siehe 1.1).

4.4 Wo erfahre ich die Termine für die Ersteinschreibung in DDaZ?

Die jeweiligen Termine und alle weiteren notwendigen Informationen für die Ersteinschreibung in DDaZ finden Sie auf den Internetseiten der Studentenkanzlei der LMU München. Falls Sie noch nicht an der LMU immatrikuliert sind, gelten die Immatrikulationstermine des Sachgebiets 1, für bereits an der LMU immatrikulierte Studierende die Termine des Sachgebiets 2 (Bitte hier den Termin unter „Fachwechsel/Studiengangwechsel/Umschreibung″ beachten!).

4.5 Ich studiere ein anderes Unterrichtsfach, möchte es aber wechseln und DDaZ als Unterrichtsfach wählen. Was muss ich hierbei beachten?

Wenn Sie als immatrikulierter LMU-Student Ihr Unterrichtsfach zu DDaZ wechseln möchten, können Sie sich dafür in der Studentenkanzlei der LMU München innerhalb der dafür festgesetzten Frist persönlich einschreiben lassen. Hierfür ist das Sachgebiet 2 der Studentenkanzlei zuständig. Die jeweiligen Termine und alle weiteren notwendigen Informationen finden Sie unter den folgenden Links des Sachgebiets 2 der Studentenkanzlei:

  • Kontakt
  • Termine (Bitte hier den Termin unter „Fachwechsel/Studiengangwechsel/Umschreibung″ beachten!)

Eine Einschreibung zum Sommersemester im Zuge eines Fachwechsels ist nur dann möglich, wenn Ihnen Leistungen anerkannt werden, sodass Sie in der Studentenkanzlei in ein höheres DDaZ-Fachsemester hochgestuft werden können (siehe hierzu 4.2).

In allen anderen Fällen erfolgt die Einschreibung im Zuge des Fachwechsels jeweils nur zum Wintersemester.

4.6 Ich studiere an der LMU ein Lehramtsstudium und möchte DDaZ als Erweiterungsfach zu meinem Hauptstudium dazunehmen. Was muss ich hierbei beachten?

Wenn Sie als immatrikulierter LMU-Student Ihr Studium mit dem Erweiterungsfach DDaZ ergänzen möchten, können Sie sich dafür in der Studentenkanzlei der LMU München innerhalb der dafür festgesetzten Frist persönlich einschreiben lassen. Hierfür ist das Sachgebiet 2 der Studentenkanzlei zuständig. Die jeweiligen Termine und alle weiteren notwendigen Informationen finden Sie unter den folgenden Links des Sachgebiets 2 der Studentenkanzlei:

  • Kontakt
  • Termine (Bitte hier den Termin unter „Fachwechsel/Studiengangwechsel/Umschreibung″ beachten!)

Eine Einschreibung zum Sommersemester ist nur dann möglich, wenn Ihnen Leistungen anerkannt werden, sodass Sie in der Studentenkanzlei in ein höheres DDaZ-Semester hochgestuft werden können (siehe hierzu 4.2).

In allen anderen Fällen erfolgt die Einschreibung jeweils nur zum Wintersemester.

4.7 Ich möchte mein Didaktikfach wechseln und DDaZ als Didaktikfach wählen. Was muss ich hierbei beachten?

Sie können den Wechsel Ihres Didaktikfaches innerhalb der vorgesehenen Fristen für den Fachwechsel/Studiengangwechsel in der Studentenkanzlei der LMU München eintragen lassen. Die Eintragung kann sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester erfolgen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass DDaZ als Didaktikfach in der jeweiligen Fächerverbindung vorgesehen ist.
Bitte beachten Sie hierzu folgende Links:

Die jeweiligen Termine und alle weiteren notwendigen Informationen finden Sie unter den folgenden Links des Sachgebiets 2 der Studentenkanzlei der LMU München:

  • Kontakt
  • Termine (Bitte hier den Termin unter „Fachwechsel/Studiengangwechsel/Umschreibung″ beachten!)

4.8 Wo und wann kann ich mich als immatrikulierter LMU-Student für das Fach DDaZ einschreiben lassen?

Wenn Sie als immatrikulierter LMU-Student Ihr Unterrichts- bzw. Didaktikfach wechseln möchten bzw. sich während Ihres Studiums entscheiden, DDaZ als Erweiterungsfach zu studieren, können Sie sich dafür in der Studentenkanzlei der LMU München innerhalb der dafür festgesetzten Frist persönlich einschreiben lassen. Hierfür ist das Sachgebiet 2 der Studentenkanzlei zuständig.

Die jeweiligen Termine und alle weiteren notwendigen Informationen finden Sie unter den folgenden Links des Sachgebiets 2 der Studentenkanzlei:

  • Kontakt
  • Termine (Bitte hier den Termin unter „Fachwechsel/Studiengangwechsel/Umschreibung″ beachten!)

4.9 Ich habe alle Informationen gelesen, habe jedoch immer noch Fragen zur Einschreibung. An wen kann ich mich wenden?

Bitte gehen Sie in diesem Fall am besten persönlich in die Studentenkanzlei der LMU und lassen Sie sich dort beraten!

5 Studienmöglichkeiten und „nachträgliche Erweiterung″

5.1 Welche Studienmöglichkeiten des Faches Didaktik des Deutschen als Zweitsprache (DDaZ) gibt es an der LMU München?

An der LMU München können Sie das Fach DDaZ in folgenden Formen studieren:

  • als Unterrichtsfach für das Lehramt an Grund- und Mittelschulen;
  • als Didaktikfach für das Lehramt an Grundschulen;
  • als Didaktikfach für das Lehramt an Mittelschulen bzw. für das Lehramt für Sonderpädagogik;
  • als grundständiges Erweiterungsfach für das Lehramt an Grundschulen, an Mittelschulen, an beruflichen Schulen sowie für das Lehramt für Sonderpädagogik;
  • als nachträgliches Erweiterungsfach für das Lehramt an Realschulen und Gymnasien sowie für Personen mit nachweisbarer Lehramtsbefähigung, das heißt mit bestandener Erster Lehramtsprüfung und bestandener Zweiter Staatsprüfung im betreffenden Lehramt.

5.2 Was bedeutet „nachträgliche Erweiterung″?

Der Begriff „nachträgliche Erweiterung″ bedeutet u. a., dass in dieser Erweiterung kein Referendariat in dem betreffenden Fach besucht werden kann. Die Ausbildung schließt also mit der Ersten Staats- bzw. Lehramtsprüfung ab. Für Studierende des Lehramts an Realschulen bzw. Gymnasien mit DDaZ-Erweiterung gilt, dass sie grundsätzlich kein Referendariat in DDaZ absolvieren können und daher für sie nur die „nachträgliche Erweiterung” in Frage kommt.
Die „nachträgliche Erweiterung″ in DDaZ können neben den Studierenden des Lehramts an Realschulen bzw. Gymnasien auch Personen ablegen, die eine Befähigung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen in Bayern nachweisen können, die also sowohl die Erste Lehramts- bzw. Staatsprüfung als auch die Zweite Staatsprüfung für das betreffende Lehramt bestanden haben (in der Regel alle Lehrkräfte, die bereits im Schuldienst tätig sind).
Wenn Sie die DDaZ-Erweiterung „nachträglich″, das heißt „verkürzt″ studieren, müssen Sie bei der Anmeldung zum Staatsexamen in DDaZ lediglich den Nachweis von mindestens zehn Leistungspunkten in einer Partnersprache vorlegen. Dies entspricht dem erfolgreichen Besuch des Basismoduls (zwei Semester) einer Partnersprache. Es wird jedoch dringend der Besuch von zwei Grundlagenseminaren (Kurs „Grundlagen der Didaktik des Deutschen als Zweitsprache: Sprache, Materialien, Methoden″ auch als vhb-Online-Seminar möglich!) und eines Fortgeschrittenenseminars sowie des Kandidatenkolloquiums empfohlen.

6 Mögliche Fächerverbindungen mit DDaZ

Informationen zu möglichen Fächerverbindungen mit DDaZ finden Sie unter folgenden Links:

7 Studienaufbau, Studienpläne und Module

7.1 Wo kann ich die Studienpläne der DDaZ-Studienangebote sowie die der Partnersprachen (gemäß der LPO I vom 13. März 2008) finden?

Die Studienpläne der DDaZ-Studienangebote finden Sie hier.

Die Studienpläne sowie Ansprechpartner für die Partnersprachen (nur im Studium der DDaZ als Unterrichtsfach an Grundschulen oder Mittelschulen oder als Erweiterungsfach vorgesehen) finden Sie hier.

7.2 Sind die Bezeichnungen der Modulteile in den Studienplänen identisch mit den Bezeichnungen der Seminare im Vorlesungsverzeichnis?

Nein, in den meisten Fällen sind die Modulteile in den Studienplänen nicht identisch mit den Bezeichnungen der Seminare im Vorlesungsverzeichnis. Die jeweilige Zuordnung des Seminars zum betreffenden Modulteil entnehmen Sie bitte dem LSF (siehe hierzu 8.1), dem Online-Vorlesungsverzeichnis der LMU München. Bei den DDaZ-Seminaren finden Sie diese Zuordnung in der Rubrik „Bemerkung″.

7.3 Kann ich die Vorlesungen inkl. Online-Tutorium in den Basismodulen auch erst nach den Grundlagenseminaren besuchen?

Nein, dies ist nicht möglich. Bitte halten Sie die in den Studienplänen vorgegebene Reihenfolge ein und besuchen Sie entweder erst die Vorlesungen inklusive Online-Tutorium und dann die Grundlagenseminare im darauffolgenden Semester oder beide parallel im gleichen Semester, da die Inhalte der Vorlesungen inklusive Online-Tutorium in den Grundlagenseminaren vorausgesetzt werden!

7.4 Muss ich die Basismodule bestanden haben, um die Vertiefungsmodule besuchen zu können?

Wenn Sie DDaZ als Unterrichtsfach an Grundschulen oder Mittelschulen studieren, müssen Sie die Basismodule bestanden haben, um die Vertiefungsmodule besuchen zu können.

In allen anderen Fällen wird dringend empfohlen, dass Sie zunächst die Basismodule abschließen und danach die Vertiefungsmodule besuchen.

7.5 Ich habe die Basismodule abgeschlossen. Wie verbindlich ist für mich die Einhaltung der in den Studienplänen bezüglich der Fortgeschrittenenseminare vorgesehenen Reihenfolge sowie der Semesterzahl?

Unsere Studienpläne stellen Empfehlungen dar. Nach dem erfolgreichen Besuch der Basismodule können Sie bei den Fortgeschrittenenseminaren bezüglich der Reihenfolge sowie der Semesterzahl von dem jeweiligen Semesterplan abweichen.

7.6 Ist die Einhaltung der Reihenfolge bei den Partnersprachen zwingend notwendig?

Es ist sinnvoll, die vorgegebene Reihenfolge einzuhalten. Allerdings dürfen Sie z. B. bei Nichtbestehen eines Sprachkurses die Nachfolgekurse trotzdem besuchen und die nicht-bestandene(n) Prüfung(en) nachholen.

8 Belegen von Lehrveranstaltungen / LSF / Modulbaum

8.1 Was genau ist LSF und wie kann ich es nutzen?

LSF („Lehre, Studium, Forschung″) ist das Veranstaltungs-Management-System der LMU München. Es dient zum einen als kommentiertes Vorlesungsverzeichnis, zum anderen wird es zum Belegen von Lehrveranstaltungen und auch zur Prüfungsanmeldung genutzt. Sie erreichen das Portal unter folgender Internetadresse: http://www.lsf.lmu.de. Zur Nutzung der Beleg- und Prüfungsanmeldefunktionen benötigen Sie eine LMU-Benutzerkennung (Campus-Kennung), die Sie in der Regel bei der Immatrikulation erhalten (haben). Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben oder eine neue Kennung benötigen, wenden Sie sich bitte an den IT-Servicedesk der LMU München.
Die Lehrveranstaltungen in DDaZ finden Sie unter [Vorlesungsverzeichnis] → [Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften] → [Deutsche Philologie] → [Didaktik des Deutschen als Zweitsprache].

8.2 Welche Lehrveranstaltungen in DDaZ werden per LSF belegt?

Es werden alle Lehrveranstaltungen in DDaZ obligatorisch per LSF belegt.
Wenn Sie im Vorlesungsverzeichnis durch Anklicken des Veranstaltungstitels in die Einzelansicht der Lehrveranstaltung wechseln, erhalten Sie zusätzliche Informationen zur Belegfrist etc.

8.3 Wie belege ich Lehrveranstaltungen in DDaZ und Kurse in den Partnersprachen?

Veranstaltungen in DDaZ und den Partnersprachen werden über „Lehrveranstaltungen belegen/abmelden″ belegt. Dieser Button befindet sich links im Startmenü von LSF. Folgendermaßen gelangt man zur Belegung:

  1. Lehrveranstaltung belegen/abmelden;
  2. Bedingungen akzeptieren;
  3. Ordner Didaktik des Deutschen als Zweitsprache öffnen;
  4. Studiengang auswählen;
  5. Modul auswählen;
  6. bei der gewünschten Veranstaltung auf den Button „belegen″ klicken;
    → Falls nun mehrere Einzelveranstaltungen erscheinen, setzen Sie bei allen in Frage kommenden Veranstaltungen ein Häkchen bei „Platz beantragen″ und geben eine Priorität an. Werden z. B. drei Plätze beantragt, müssen Prioritäten von 1 bis 3 vergeben werden. Dabei erhält die meist gewünschte Veranstaltung eine 1.
  7. auf „Platz beantragen″ klicken.

Der Platz ist nun beantragt. Hat man versehentlich eine falsche Veranstaltung belegt, kann über den gleichen Weg im Belegungszeitraum eine Abmeldung erfolgen. Eine Abmeldung nach dem Belegungszeitraum ist nur durch die Kursleitung möglich.


Wichtige Hinweise:

  • Lehrveranstaltungen tragen oft andere Titel, als Sie sie im Modulplan Ihres Fachs finden. Zu welchem Punkt im Modulplan eine Veranstaltung gehört, können Sie über die zusätzlichen Informationen zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis im LSF herausfinden: Dort steht dann beispielsweise: „Modularisierte Studiengänge: Die Veranstaltung entspricht dem abstrakten Titel ‚Migration und Identität'″.
  • Belegte Veranstaltungen erscheinen im Stundenplan. Dies ist jedoch noch nicht ein Zeichen dafür, dass Sie zu diesen zugelassen wurden. Erst wenn nach der Zuteilung (in der Regel wenige Tage nach dem Ende des Belegzeitraums) im Stundenplan bei der belegten Veranstaltung ein „Zugelassen″ erscheint, haben Sie einen Platz erhalten.
  • Fortgeschrittenenseminare dürfen Sie erst dann belegen, wenn Sie sowohl das Basismodul Sprache DDaZ als auch das Basismodul Literatur DDaZ vollständig erfolgreich absolviert haben.

8.4 Was genau ist eine Belegfrist und welche Arten von Belegfristen gibt es?

Die Belegfrist regelt den Zeitraum, in dem das Belegen der Veranstaltungen über die Funktion „belegen/abmelden″ im Vorlesungsverzeichnis bzw. über die Funktion „Lehrveranstaltungen belegen/abmelden″ im LSF-Hauptmenü möglich ist. Sollten Sie zuvor versuchen, sich für einen der Kurse anzumelden, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Wichtig: Das Belegen funktioniert in LSF nicht nach dem „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst″-Prinzip. Sie müssen also nicht in den ersten Minuten der Belegfrist Ihr Interesse an einem Kurs bekunden, sondern können dies auch noch in den Tagen danach bis zum Ende der Frist tun.

Es gibt zwei Arten von Belegfristen, nämlich die vorgezogene und die Hauptbelegfrist. Ob Sie sich für ein Seminar in der vorgezogenen oder in der Hauptbelegfrist anmelden müssen, hängt vom jeweiligen Veranstaltungstyp ab. Die Belegung der Fortgeschrittenenseminare, der Seminare im Optionalbereich (Unterrichtsfach DDaZ), der Praktikums-begleitseminare sowie der Kandidatenkolloquien findet in der vorgezogenen Belegfrist statt; die Belegung der Grundlagenseminare und Partnersprachkurse hingegen erfolgt in der Hauptbelegfrist. Die Termine für die vorgezogene bzw. die Hauptbelegfrist können sie jeweils in der Einzelansicht der Lehrveranstaltung unter „Belegfrist(en)″ einsehen oder aber im Vorlesungsverzeichnis (LSF) unter [Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften] → [Deutsche Philologie] → [Didaktik des Deutschen als Zweitsprache].

Sollten Sie einen beantragten Platz nicht mehr benötigen oder einen Fehler gemacht haben, so können Sie Ihre Belegung innerhalb der Belegfrist auch wieder stornieren (ebenfalls über „belegen/abmelden″). Nach Ablauf der Belegfrist ist dies nur durch den jeweiligen Dozenten der betreffenden Lehrveranstaltung möglich.

Sollten Sie bis zum Ablauf der Belegfrist noch nicht alle Ergebnisse der Prüfungen des vorangegangenen Semesters erhalten haben und sich danach herausstellen, dass Sie ein Seminar nicht bestanden haben, so können Sie zu dem zu wiederholenden Kurs auch nach dem Ablauf der Belegfrist nachträglich durch den jeweiligen Dozenten zugelassen werden.

8.5 Wann und wie erfahre ich, ob ich zu einer Lehrveranstaltung zugelassen bin?

In der Regel erhalten Sie frühestens drei Tage und spätestens ca. eine Woche nach dem Ende der Belegfrist in ihrem LSF-Stundenplan und evtl. auch auf Ihre Campus-E-Mail-Adresse eine Nachricht, inwiefern Sie zu welchem Seminar „zugelassen″ sind. Wenn Sie viele Prioritäten vergeben, sollte der Fall, dass Sie für eine Lehrveranstaltung überhaupt keinen Platz erhalten, nicht eintreten. Es könnte allerdings passieren, dass Sie unter Umständen mit einer anderen Gruppe vorlieb nehmen müssen.
Bitte sehen Sie von vorzeitigen Rückfragen zum Stand der Belegungen ab!

8.6 Ich kann aber nur zu bestimmten Terminen bzw. ich brauche den Platz in der Lehrveranstaltung unbedingt!

Die Gründe, die Sie zu einem sogenannten „Härtefall″ mit Vorrang bei der Belegung machen können, sind durch die LMU München geregelt. Ein Nebenjob gehört nicht dazu. Triftige Gründe sind z. B. das Studieren mit Kind, die Betreuung von Pflegefällen, chronische Krankheiten oder Stundenplanüberschneidungen mit einem anderen Fach (nur dann relevant, wenn der sofortige Besuch der Lehrveranstaltung unabdingbar ist, z. B. wegen des unmittelbar anstehenden Staatsexamens).

8.7 Die Belegfrist ist abgelaufen. In den folgenden Tagen geschehen seltsame Dinge in meinem Stundenplan. Habe ich etwas falsch gemacht?

Nein! In den Tagen nach Ablauf der Belegfrist laufen automatische Platzvergaben und manuelle Nachbearbeitungen. Sie können die Resultate frühestens drei Tage später einsehen. In der Zwischenzeit kann es passieren, dass eine Lehrveranstaltung aus Ihrem Stundenplan verschwindet. Des Weiteren ist es völlig normal, dass sie Ein „?″ bei vielen Veranstaltungen sehen. Bitte vermeiden Sie unbedingt bis Ende der Platzvergabe das Nachfragen per E-Mail oder Telefon zum Planungsstand! Alle diesbezüglichen Anfragen werden nicht beantwortet.
Haben Sie bitte Geduld und behalten Sie einfach den Stundenplan im Auge! So informieren Sie sich regelmäßig über den aktuellen Bearbeitungsstand. Erst wenn eine Veranstaltung in ihrem Stundenplan mit „Zugelassen″ gekennzeichnet ist, haben sie endgültig einen Platz erhalten. Veranstaltungen, zu denen Sie nicht zugelassen worden sind, verschwinden von selbst aus Ihrem Stundenplan oder erscheinen lediglich mit einem „Vorgemerkt″.

8.8 Ich habe die Belegfrist ‚irgendwie’ verpasst. Wie kann ich nachträglich zu einer Lehrveranstaltung in LSF zugelassen werden?

Sie fragen direkt bei dem betreffenden Dozenten nach, ob noch ein Platz in der von Ihnen gewünschten Lehrveranstaltung frei ist. Grundsätzlich ist das nachträgliche Aufnehmen von Studierenden in Lehrveranstaltungen durch den jeweiligen Dozenten möglich. Allerdings sollten Sie bedenken, dass viele Kurse eventuell schon mit der maximalen Teilnehmergröße belegt sind und Sie daher keinen Platz mehr bekommen können. Ferner wird besonders bei Fortgeschrittenenseminaren vorab die Lektüre von Primär- und Sekundärtexten sowie gegebenenfalls eine selbstständige Literatursammlung empfohlen (daher gibt es eine vorgezogene Belegfrist). Bei verspäteten Anmeldungen ist dies bisweilen nicht mehr möglich und der betreffende Dozent könnte Ihnen die Teilnahme verweigern.

8.9 Ich bin für ein Seminar zugelassen, brauche den Platz aber nicht mehr. Sollte ich mich vom Seminar abmelden?

Ja, sie sollten sich unbedingt möglichst zeitnah von dem betreffenden Seminar wieder abmelden, damit diejenigen Kommilitonen, die keinen Platz in dem Seminar erhalten haben, noch berücksichtigt werden können.
Die Abmeldung können Sie innerhalb der Belegfrist selbst über das LSF vornehmen (über „belegen/abmelden″), nach dem Ablauf der Belegfrist melden Sie sich bitte per E-Mail bei dem jeweiligen Dozenten der Lehrveranstaltung ab!

8.10 Kann ich meinen Veranstaltungsplatz mit Kommilitonen tauschen? Wenn ja, wie?

Ein solcher Tausch ist grundsätzlich möglich. Bitte wenden Sie sich dafür per E-Mail an den jeweiligen Dozenten!

8.11 Kann ich mich noch während des Semesters von einer Lehrveranstaltung abmelden? Muss ich in diesem Fall die Prüfung mitschreiben?

Ja, Sie können sich auch während des Semesters beim jeweiligen Dozenten persönlich oder per E-Mail abmelden. In diesem Fall müssen Sie die Prüfung nicht mitschreiben. Das Schreiben der Prüfung ist ohnehin erst nach vorheriger Anmeldung innerhalb der Anmeldefrist für Prüfungen im LSF möglich (siehe 9).

9 Anmeldung zur Prüfung / Fristen

9.1 Wann muss ich mich zu den Prüfungen anmelden?

Die Anmeldefristen zu den Prüfungen werden rechtzeitig von den Leitungen der Lehrveranstaltungen sowie in der Regel auch auf der Homepage des Instituts für Deutsche Philologie unter der Rubrik „Aktuelles″, „Termine und Fristen″ bekannt gegeben. Die Prüfungsanmeldung findet direkt über LSF statt. Bitte benutzen Sie hierzu die Funktion „Prüfungsan- und -abmeldung″. Um zu überprüfen, ob die Anmeldung erfolgreich war, können Sie Informationen über Ihre angemeldeten Prüfungen über die Funktion „Info über angemeldete Prüfungen″ einsehen.

9.2 Was passiert, wenn ich eine Prüfung nicht bestanden habe? Muss ich das Seminar noch einmal besuchen und bin ich dann automatisch auch wieder für die Prüfung angemeldet?

Für die Grundlagenseminare DDaZ gilt, dass Sie das Seminar nicht noch einmal besuchen müssen, sondern lediglich die Klausur in einem anderen Semester mitschreiben. Bitte setzen Sie sich dafür mit dem betreffenden Dozenten in Verbindung, um zu erfahren, ob sich Kursinhalte und/oder Anforderungen geändert haben! Sie sind jedoch nicht automatisch für die Prüfung angemeldet, sondern müssen sich innerhalb der Anmeldefrist über LSF zur Prüfung anmelden (siehe 9.1).
Sollten Sie ein Fortgeschrittenenseminar nicht bestanden haben, setzen Sie sich diesbezüglich bitte mit dem betreffenden Dozenten in Verbindung!

9.3. Ich kann mich in LSF nicht zur Prüfung in einem Fortgeschrittenenseminar anmelden. Woran könnte das liegen?

Wenn Sie das Basismodul Sprache DDaZ und das Basismodul Literatur DDaZ noch nicht vollständig erfolgreich absolviert haben, ist eine Prüfungsanmeldung in einem Fortgeschrittenenseminar in LSF nicht möglich. Sie dürfen an Fortgeschrittenenseminaren erst teilnehmen und in solchen Kursen nur dann Leistungsnachweise erbringen, wenn Sie die beiden genannten Basismodule vollständig erfolgreich abgeschlossen haben.
Sollten Sie diese beiden Basismodule bereits vollständig erfolgreich abgeschlossen haben, wenden Sie sich bezüglich Ihres Anmeldeproblems bitte an die Studiengangskoordination (siehe 1.1)! 

9.4. Ich kann mich in LSF nicht zur Prüfung in meiner Partnersprache anmelden. An wen wende ich mich?

Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall die in dem Studienplan Ihrer Partnersprache angeführte Kontaktperson!

10 Staatsexamen / LPO I

10.1 Wer muss nach der LPO I die Erste Staatsprüfung in DDaZ ablegen?

Alle Studierenden mit dem Unterrichtsfach DDaZ für das Lehramt an Grundschulen bzw. Mittelschulen, mit dem Erweiterungsfach DDaZ – sowohl grundständig/studienbegleitend als auch nachträglich – sowie mit dem Didaktikfach DDaZ im Rahmen des Studiums für das Lehramt an Mittelschulen müssen die Erste Staatsprüfung ablegen.

10.2 Aus welchen Teilen besteht die Erste Staatsprüfung in DDaZ nach der LPO I?

Die Erste Staatsprüfung in DDaZ erfolgt nach der LPO I ausschließlich schriftlich. Es werden drei Themen zur Auswahl gestellt, von denen Sie ein Thema bearbeiten müssen. Die Bearbeitungszeit beträgt drei Stunden.

10.3 Wie viele Examenstermine für die schriftliche Erste Staatsprüfung gibt es und wo kann ich mich zur Prüfung anmelden?

Im Kalenderjahr gibt es zwei Prüfungstermine: Frühjahr und Herbst. Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt bei der Außenstelle des Prüfungsamtes für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen (Staatsexamen). Nähere Informationen zu den genauen Prüfungsterminen sowie zur Prüfungsanmeldung können Sie der Homepage dieses Prüfungsamtes entnehmen.

10.4 Wo finde ich die Prüfungsthemen der früheren schriftlichen Examensprüfungen?

Über das Internetportal „MZL Staatsexamen Online″ des Münchener Zentrums für Lehrerbildung (MZL) finden Sie Staatsexamensaufgaben der vergangenen Prüfungstermine.

10.5 Ich möchte mich für die Staatsexamensprüfung vorbereiten. Gibt es unter den angebotenen Lehrveranstaltungen auch ein Kandidatenkolloquium zum DDaZ-Staatsexamen?

Ja, es wird in der Regel jedes Semester mindestens ein solches Kandidatenkolloquium angeboten. Der Besuch eines derartigen Kolloquiums wird empfohlen.

10.6 Wo finde ich Literatur zur Prüfungsvorbereitung?

Hinweise auf geeignete Literatur zur Prüfungsvorbereitung erhalten Sie in den DDaZ-Grundlagenseminaren sowie im Kandidatenkolloquium (siehe 10.5). Zusätzlich finden Sie unter diesem Link der Universität Augsburg eine Zusammenstellung entsprechender Literatur.

10.7 Wo finde ich weitere Informationen zum Ersten Staatsexamen allgemein?

Auf der Homepage des Münchener Zentrums für Lehrerbildung (MZL) finden Sie dazu ausführliche Informationen.

10.8 Welche Auswirkungen haben die im DDaZ-Studium erworbenen Leistungen auf die Staatsexamensnote?

Die Note des Ersten Staatsexamens in DDaZ setzt sich nach der LPO I wie folgt zusammen:

  • Unterrichtsfach DDaZ (Grundschule/Mittelschule): Noten aus den einzelnen Modulprüfungen 40 %, Note der Ersten Staatsprüfung 60 %.
  • Erweiterungsfach DDaZ: Hier zählt nur die Note der Ersten Staatsprüfung.

Handreichungen zur Berechnung der Staatsexamensnote in den einzelnen Lehramts-studiengängen finden Sie im Internetportal „MZL Staatsexamen Online″ des Münchener Zentrums für Lehrerbildung (MZL).

10.9 In welchem Fall habe ich das Staatsexamen in DDaZ nicht bestanden?

Das Staatsexamen in DDaZ gilt dann als nicht bestanden, wenn Ihre schriftliche Staatsexamensprüfung (Erste Staatsprüfung) mit der Note „mangelhaft″ (5) oder „ungenügend″ (6) bewertet wird. Eine Verrechnung Ihrer Noten in den Modulprüfungen ist in diesem Fall nicht möglich. Die in 10.8 genannte prozentuale Verrechnung der Gesamtprüfungsnote aus Leistungen während des Studiums sowie der Staatsexamensprüfungsnote im Unterrichtsfach DDaZ (Grundschule/Mittelschule) erfolgt nur, wenn die schriftliche Staatsexamensprüfung (Erste Staatsprüfung) mindestens mit der Note „ausreichend″ (4) bewertet wird und damit als bestanden gilt.

11 Leistungsnachweise in den Lehrveranstaltungen

11.1 Was muss ich tun, um in einem Seminar einen Leistungsnachweis zu erwerben?

Um in einem Seminar einen Leistungsnachweis zu erwerben, muss die geforderte Leistung erbracht werden. Je nach Konzept des Seminars muss hierzu eine Klausur geschrieben oder eine Seminararbeit bzw. ein Portfolio fristgerecht abgegeben und bestanden werden (mindestens Note 4,0). Die Anforderungen an die zu erbringende Leistung zu jedem Kurs werden im Kommentar zur jeweiligen Lehrveranstaltung über LSF oder/und in der ersten Seminarsitzung durch den jeweiligen Dozenten bekannt gegeben. Die Abgabefristen sowie weitere Details zum Leistungsnachweis erfahren Sie ebenfalls vom Dozenten des betreffenden Seminars.

11.2 In welchen Lehrveranstaltungen schreibe ich eine Klausur?

Grundsätzlich ist in allen Lehrveranstaltungen ein Leistungsnachweis zu erbringen. Die Wahl der Art des Leistungsnachweises erfolgt hierbei durch den Dozenten. In den Grundlagenseminaren DDaZ wird der Leistungsnachweis in Form einer Klausur erbracht. In den Sprachkursen gilt dies zumeist auch. In den Fortgeschrittenenseminaren wird häufig keine Klausur geschrieben. Stattdessen erfolgt der Leistungsnachweis in Form einer Seminararbeit oder eines Portfolios.
Die Form des geforderten Leistungsnachweises kann in der Regel im Kommentar zur Lehrveranstaltung in LSF nachgelesen oder beim betreffenden Dozenten in der ersten Seminarsitzung erfragt werden.

11.3 Wann kann ich meine Prüfungsnote im LSF sehen?

Sobald der Notengebungsprozess abgeschlossen ist, kann die Note in LSF eingesehen werden. Sie erscheint dann automatisch in Ihrem Kontoauszug (Notenspiegel). Solange der Notengebungsprozess noch nicht abgeschlossen ist, wird der Kurs als „AN″ (Angemeldet) vermerkt. Bitte sehen Sie unbedingt von Nachfragen vor dem Ablauf der Noteneintragungsfrist (in der Regel bis eine Woche vor Vorlesungsbeginn des auf die jeweilige Prüfung folgenden Semesters) ab!

11.4 In welchen Lehrveranstaltungen muss ich eine Seminararbeit schreiben?

In den meisten Fortgeschrittenenseminaren wird eine Seminararbeit oder ein Portfolio geschrieben. Die Wahl der Prüfungsform liegt jedoch beim Dozenten, sodass dieser über die Form des Leistungsnachweises bestimmt und diese entweder im Kommentar zur betreffenden Lehrveranstaltung in LSF oder in der ersten Seminarsitzung bekannt gibt.

11.5 Wie erfahre ich, ob ein Modul oder ein Modulteil benotet wird?

Die Basismodule (Grundlagen DDaZ Sprache bzw. Literatur und Medien) werden nicht benotet, hier erhalten Sie nur den Eintrag bestanden/nicht bestanden in LSF.

Ob ein Modul bzw. Modulteil benotet oder nicht benotet wird, entnehmen Sie bitte den entsprechenden Studienplänen.

Ob ein Modul bzw. Modulteil in Ihrer Partnersprache benotet oder nicht benotet wird, entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Studienplan.

11.6 Schreibe ich in den Vorlesungen der Basismodule und in dem zugehörigen Online-Tutorium auch eine Klausur?

Nein, die Klausuren in den Basismodulen werden nur in den Grundlagenseminaren geschrieben. Die Vorlesungen und das Online-Tutorium besuchen Sie vorbereitend vor den Grundlagenseminaren.

11.7 Welche formalen Richtlinien gelten für schriftliche wissenschaftliche Arbeiten in DDaZ bezüglich Zeilenabstand, Schriftgröße etc.?

Bitte halten Sie sich beim Verfassen vom schriftlichen Arbeiten an die Vorgaben des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur sowie für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache. Hierzu finden Sie ein entsprechendes Formblatt im Moodle@GWI-Kurs „Kompass Deutschdidaktik″.
Bitte beachten Sie, dass Sie sich zuerst in diesen Kurs in Moodle@GWI einschreiben müssen (kein Passwort notwendig!), bevor Sie diese Seite aufrufen können!
Sollte Ihnen ein Dozent eigene Hinweise zur formalen Gestaltung schriftlicher wissenschaftlicher Arbeiten übermitteln, so sind diese für die jeweilige wissenschaftliche Arbeit bei dem betreffenden Dozenten maßgebend.

12 Schriftliche Hausarbeit (Zulassungsarbeit)

12.1 Was ist eine Zulassungsarbeit?

Eine Zulassungsarbeit ist eine schriftliche Hausarbeit, die Sie schreiben müssen, um zu den Staatsexamensprüfungen zugelassen zu werden. Sie sollen in dieser Arbeit unter Beweis stellen, dass Sie in der Lage sind, selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten.

12.2 Kann ich meine Zulassungsarbeit in DDaZ schreiben?

Sie können Ihre Zulassungsarbeit in DDaZ schreiben, wenn Sie DDaZ als Unterrichtsfach oder als Didaktikfach studieren. Nicht möglich ist dies beim Studium als Erweiterungsfach.

12.3 Bei welchen Dozenten kann ich meine Zulassungsarbeit in DDaZ schreiben?

Dies ist prinzipiell bei allen fest am Lehrstuhl angestellten Dozenten, die im Fachteil Didaktik des Deutschen als Zweitsprache lehren, möglich, nicht aber bei Lehrbeauftragten. Genaueres entnehmen Sie bitte dem Personenverzeichnis des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur sowie für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache. Setzen Sie sich bitte frühzeitig (am besten ein Jahr vor Abgabetermin!) mit Ihrem Wunschbetreuer in Verbindung, da die Betreuungskapazitäten begrenzt sind!

12.4 Muss ich im Fach DDaZ Zulassungsarbeit schreiben, wenn es mein Unterrichtsfach ist?

Nein, Sie können die Arbeit auch in einem Ihrer Didaktikfächer, in der Grundschulpädagogik oder in den erziehungswissenschaftlichen Fächern schreiben.

12.5 Worüber darf ich schreiben? Wie finde ich ein Thema?

Ihren Themenwunsch sprechen Sie mit Ihrem Betreuer ab, mit dem Sie ein Erstgespräch vereinbaren. Zu dieser Besprechung kommen Sie am besten bereits mit konkreten Vorstellungen.
Grundsätzlich sind verschiedene Arten von Arbeiten sowie Kombinationen davon möglich:

  • empirische Arbeiten (z. B. Umfragen, Erhebungen an Schulen usw.),
  • theoretische Arbeiten,
  • praktische Arbeiten (z. B. Entwicklung und Durchführung eines theoriegestützten Unterrichtsmodells).

Sie sollten auf jeden Fall ein Thema wählen, das Sie sehr interessiert, denn Sie werden sich intensiv damit auseinandersetzen.

12.6 Welchen Umfang muss meine Zulassungsarbeit haben?

30 bis 50 Seiten Fließtext (ohne Titelblatt, Verzeichnisse und Anhänge) kann als Orientierungsrahmen für den Umfang einer Zulassungsarbeit in DDaZ angesehen werden.

12.7 Welche formalen Richtlinien gelten für Zulassungsarbeiten in DDaZ bezüglich Zeilenabstand, Schriftgröße etc.?

Bitte halten Sie sich beim Verfassen von Zulassungsarbeiten an die Vorgaben des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur sowie für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache. Hierzu finden Sie ein entsprechendes Formblatt im Moodle@GWI-Kurs „Kompass Deutschdidaktik″. Bitte beachten Sie, dass Sie sich zuerst in diesen Kurs in Moodle@GWI einschreiben müssen (kein Passwort notwendig!), bevor Sie diese Seite aufrufen können!

Sollte Ihnen ein Dozent eigene Hinweise zur formalen Gestaltung der Zulassungsarbeit übermitteln, so sind diese maßgebend.

12.8 Was muss ich zur fristgerechten Abgabe meiner Zulassungsarbeit wissen?

Grundsätzlich können Zulassungsarbeiten jederzeit abgegeben werden, es gibt aber spätmöglichste Abgabetermine, die Sie auf der Internetseite der Außenstelle des Prüfungsamtes für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen (Staatsexamen) einsehen können:

  • Beim Staatsexamensprüfungstermin im Herbst muss die Arbeit spätestens am 1. Februar, mit Verlängerung spätestens bis zum 1. April abgegeben werden.
  • Beim Staatsexamensprüfungstermin im Frühjahr muss die Arbeit spätestens am 1. August, mit Verlängerung spätestens bis zum 1. Oktober abgeben werden.

Die Abgabe erfolgt beim Dozenten, der dabei das Empfangsbestätigungsformular ausfüllt, welches am Abgabetag bei der Außenstelle des Prüfungsamtes für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen (Staatsexamen) abgegeben werden muss.
Wichtig: Das Prüfungsamt registriert erst dann die Abgabe Ihrer Zulassungsarbeit, wenn Sie sich für die Staatsexamensprüfung anmelden, zuvor verwahrt das Prüfungsamt lediglich Ihre Arbeit.

Eine Verlängerung der Abgabefrist muss mit dem Dozenten abgesprochen werden. Dieser bestätigt die Abgabeverlängerung schriftlich mit seiner Unterschrift auf einem entsprechenden Formular, das auf der Internetseite der Außenstelle des Prüfungsamtes für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen (Staatsexamen) heruntergeladen werden kann. Im Falle einer Abgabeverlängerung muss diese Verlängerungsbestätigung bis zum jeweils 1. Februar bzw. 1. August im genannten Prüfungsamt abgegeben werden; das Empfangsbestätigungsformular ist dann bis zum Stichtag des Verlängerungstermins (1. April oder 1. Oktober) nachzureichen.

Das bedeutet: Zum 1. Februar bzw. 1. August vor dem jeweiligen Staatsexamenstermin im Herbst bzw. Frühjahr muss beim Prüfungsamt entweder die Empfangsbestätigung oder die Verlängerungsbestätigung des betreuenden Dozenten eingegangen sein, damit eine ordnungsgemäße Anmeldung zum Staatsexamen erfolgen kann.

Beim betreuenden Dozenten müssen in der Regel zwei Exemplare der Zulassungsarbeit abgeben werden. Eines behält der Dozent für sein Archiv, das andere Exemplar leitet der Dozent nach der Korrektur zusammen mit seinem Gutachten an das Prüfungsamt weiter.
Manchen Dozenten reicht zur Archivierung auch eine digitale Version der Zulassungsarbeit. Klären Sie daher im Vorfeld mit dem Dozenten, wie viele Exemplare der Zulassungsarbeit Sie bei ihm abgeben sollen.
Mit der ausgedruckten und gebundenen Zulassungsarbeit werden außerdem abgegeben:

  • Empfangsbestätigungsformular (ausgefüllt und vom Dozenten unterschrieben wieder mitnehmen und bei der Außenstelle des Prüfungsamtes für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen (Staatsexamen) fristgerecht einreichen);
  • zu jedem Exemplar der Zulassungsarbeit eine Plagiatserklärung;
  • Ein Formblatt für das Gutachten über die schriftliche Hausarbeit (wird vom Dozenten nach der Korrektur und Noteneintragung an das Prüfungsamt weitergeleitet);
  • Aufkleber für die schriftliche Hausarbeit (je nach Schulart ein anderer).

All diese Unterlagen können Sie auf der Internetseite der Außenstelle des Prüfungsamtes für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen (Staatsexamen) herunterladen.

13 Praktika

13.1 Muss ich ein eigenes DDaZ-Praktikum ableisten, wenn ich DDaZ als Unterrichtsfach studiere?

Ja, Sie müssen ein studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum im Unterrichtsfach DDaZ ableisten.

13.2 Muss ich ein eigenes DDaZ-Praktikum ableisten, wenn ich DDaZ als Erweiterungsfach studiere?

Sie müssen ein DDaZ-Praktikum ableisten, wenn Sie DDaZ als grundständige Erweiterung studieren. Bei einer nachträglichen Erweiterung mit DDaZ müssen Sie kein eigenes DDaZ-Praktikum absolvieren.

13.3 Wie kann ich meinen Praktikumsplatz mit Kommilitonen tauschen?

Lehramt an Grundschulen und Lehramt an Mittelschulen
Sie können – ausschließlich – während der Tauschfrist (Beginn: ca. vier Wochen vor Praktikumsbeginn/Ende: zwei Wochen vor Praktikumsbeginn) im Praktikumsamt Ihren Praktikumsplatz tauschen. Hierzu müssen Sie Ihren Tauschwunsch zunächst schriftlich beim Praktikumsamt anmelden, und zwar möglichst bald nachdem Sie die vorläufige Praktikumszuteilung (ca. vier Wochen vor Praktikumsbeginn) erhalten haben. In dieser schriftlichen Mitteilung an das Prüfungsamt müssen die Namen sowie Matrikelnummern und die Praktikumsart sowie das Praktikumsfach der Tauschpartner angegeben werden. Bitte beachten Sie, dass ein Tausch eines Praktikumsplatzes nur dann zwischen zwei Studierenden möglich ist, wenn beide Tauschpartner dieselbe Praktikumsart sowie dasselbe Praktikumsfach aufweisen! In einem weiteren Schritt gehen Sie dann mit Ihrem Tauschpartner und Ihrem Personalausweis – während der Öffnungszeiten – ins Praktikumsamt.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Leitung des Praktikumsamts.

13.4 Wie melde ich mich für ein Praktikum an?

Lehramt an Grundschulen und Lehramt an Mittelschulen
Auf den Internetseiten des Praktikumsamts finden Sie alle zentralen Informationen zur Anmeldung für die Schulpraktika sowie eine direkte Weiterleitung zur – verbindlichen! – Online-Anmeldung.
Die Anmeldung bezieht sich immer auf das folgende Schuljahr. Planen Sie Ihre Anmeldung daher rechtzeitig!

13.5 Welche Fristen/Termine gibt es?

Die genauen Termine und Fristen entnehmen Sie bitte den aktuellen Ankündigungen des Praktikumsamts.

13.6 Muss ich das Begleitseminar und das Praktikum im gleichen Semester absolvieren?

Es wird dringend empfohlen, das Begleitseminar parallel zum Praktikum im gleichen Semester zu belegen. Dies erweist sich als sehr gewinnbringend, da Ihr Dozent so die Möglichkeit hat, bei einem Ihrer Lehrversuche zu hospitieren und Ihnen entsprechendes Feedback zu geben.
Lediglich in begründeten Ausnahmefällen sollte von dieser Regelung abgewichen werden. Für solche Ausnahmefälle gilt die Empfehlung, das Begleitseminar zeitnah vor oder nach Ihrem Praktikum zu besuchen. So können Sie sich entweder optimal auf das Praktikum vorbereiten und/oder die gewonnenen Eindrücke und gemachten Erfahrungen besser reflektieren.

13.7 Kann ich mein DDaZ-Praktikum auch außerhalb Bayerns, z. B. im Ausland, ableisten?

Lehramt an Grundschulen und Lehramt an Mittelschulen

Sofern die Bedingungen, unter denen das Praktikum außerhalb Bayerns absolviert wird, gleichwertig mit denen an einer Praktikumsschule der LMU München sind, können Sie ein DDaZ-Praktikum auch in anderen Bundesländern oder im Ausland ableisten. Sie müssen dann im Nachhinein einen Antrag auf Anerkennung des abgeleisteten Praktikums beim Praktikumsamt stellen. Dazu ist es wichtig, dass Sie einen Sprechstundentermin mit der Leitung des Praktikumsamts vereinbaren.

Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen bezüglich einer Anerkennung abgeleisteter Praktika an die Leitung des Praktikumsamts!

14 Partnersprachen

14.1 Wer muss im Rahmen des DDaZ-Studiums auch Lehrveranstaltungen einer Partnersprache belegen?

Alle Studierenden mit dem Unterrichtsfach DDaZ an Grundschulen bzw. an Mittelschulen sowie alle Studierenden mit dem Erweiterungsfach DDaZ belegen Lehrveranstaltungen in einer Partnersprache.
Studierende mit dem Didaktikfach DDaZ an Grundschulen bzw. an Mittelschulen belegen keine Partnersprache.

14.2 Wie viele Partnersprachen stehen im Rahmen des DDaZ-Studiums an der LMU zur Auswahl?

Sie können zwischen zwölf Partnersprachen wählen: Arabisch, Italienisch, Kroatisch, Neugriechisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch.

14.3 An wen wende ich mich, wenn ich anderweitig erbrachte, einschlägige Leistungen in der Partnersprache anerkennen lassen möchte?

Die Anerkennung von Leistungen in der Partnersprache erfolgt folgendermaßen:

  1. Sie wenden sich zunächst an den Ansprechpartner der betreffenden Partnersprache, um anderweitig erbrachte, einschlägige Leistungen in dieser Partnersprache anerkennen zu lassen. Im Falle einer Anerkennung stellt der Ansprechpartner Ihnen eine Bestätigung über die Gleichwertigkeit ihrer Leistungen mit den Leistungen aus, die in den gültigen Studienplänen unserer Partnersprachen vorgesehen sind. Die Bestätigung muss den Hinweis auf die LPO I vom 13. März 2008 sowie die erzielten Noten und zuerkannten ECTS-Punkte enthalten.
  2. Mit dieser Bestätigung wenden Sie sich in einem zweiten Schritt bitte persönlich in einer Sprechstunde an die Studiengangskoordination (siehe 1.1).

14.4 Kann ich mir Leistungen von Partnersprachen, die nicht zu den in 14.2 genannten zwölf Sprachen zählen, anerkennen lassen?

Nein, eine Anerkennung von Leistungen aus anderen Partnersprachen, die nicht zu den an der LMU festgelegten zwölf Partnersprachen (Arabisch, Italienisch, Kroatisch, Neugriechisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch) zählen, ist durch die Studiengangskoordination in DDaZ (siehe 1.1) nicht möglich.

14.5 Wo finde ich die ausführlichen Studienpläne sowie die jeweiligen Ansprechpartner der Partnersprachen?

Die Studienpläne für die Partnersprachen, die auch die jeweiligen Ansprechpartner enthalten, finden Sie hier.

14.6 Sind die Bezeichnungen der zu besuchenden Lehrveranstaltungen und die Bezeichnungen in den Modulbäumen identisch?

Nein, das ist nicht immer der Fall. Bei den Bezeichnungen in den Modulbäumen handelt es sich um abstrakte Bezeichnungen. Die konkreten Bezeichnungen können Sie im LSF-Vorlesungsverzeichnis finden: [Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften] → [Deutsche Philologie] → [Didaktik des Deutschen als Zweitsprache] → [Partnersprachen].

14.7 Wie viele Semester dauert das Studium einer Partnersprache?

Beim Studium der DDaZ als Unterrichtsfach oder als „grundständige Erweiterung″ (Lehramt an Grundschulen bzw. Lehramt an Mittelschulen) dauert es einheitlich drei Semester. Beim Studium der DDaZ als „nachträgliche Erweiterung” muss nur das Basismodul (= die ersten beiden Semester) der Partnersprache studiert werden.

14.8 Wie viele Semesterwochenstunden umfasst mein Sprachkurs?

Der Umfang ist je nach Partnersprache unterschiedlich und beträgt vier bis sechs Semesterwochenstunden.

14.9 Sind die am Ende erworbenen ECTS-Punkte in allen Partnersprachen identisch?

Ja, am Ende von drei Semestern werden in allen Partnersprachen 18 ECTS-Punkte erworben, d. h. der Arbeitsaufwand ist bei allen zwölf möglichen Partnersprachen am Ende gleich. Beim Studium der DDaZ als „nachträgliche Erweiterung″ werden in allen Partnersprachen in der Regel 12 ECTS-Punkte (für das Basismodul) erworben.

14.10 Wie viele Noten insgesamt bekomme ich, wenn ich drei Semester lang eine Partnersprache erlerne?

Sie bekommen bei allen Partnersprachen einheitlich zwei Noten. Bei den Partnersprachen, die jedes Semester eine Klausur schreiben lassen, wird die Klausur im ersten Semester nicht benotet, sondern nur mit „bestanden/nicht bestanden″ bewertet.

14.11 Ist die Einhaltung der Reihenfolge bei den Partnersprachen zwingend notwendig?

Es ist sinnvoll, die vorgegebene Reihenfolge einzuhalten. Allerdings dürfen Sie z. B. bei Nichtbestehen eines Sprachkurses die Nachfolgekurse trotzdem besuchen und die nicht-bestandene(n) Prüfung(en) nachholen.

14.12 Wird die Partnersprache in der Ersten Staatsprüfung in DDaZ abgeprüft?

Nein, sie wird im Ersten Staatsexamen nicht explizit abgeprüft. Es kann jedoch sein, dass Sie bei manchen Fragen Ihre Kenntnisse in den Partnersprachen gewinnbringend anbringen können.

14.13 Ich bin mit der Wahl meiner Partnersprache nicht zufrieden. Bei wem kann ich mich bezüglich eines eventuellen Wechsels beraten lassen?

Bitte lassen Sie sich in diesem Fall von der Studienberatung für die Partnersprachen (siehe 1.3) beraten!

14.14. Ich kann mich in LSF nicht zur Prüfung in meiner Partnersprache anmelden. An wen wende ich mich?

Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall die in dem Studienplan Ihrer Partnersprache angeführte Kontaktperson!

15 Anerkennung von Studienleistungen

15.1 Ich studiere DDaZ als grundständiges Erweiterungsfach und habe bereits Studienleistungen in der Fachdidaktik Deutsch erbracht. Kann ich mir diese Studienleistungen für DDaZ anerkennen lassen?

Sie können sich für DDaZ nur dann bereits in der Fachdidaktik Deutsch erbrachte Studienleistungen anerkennen lassen, wenn diese Leistungen nicht zu den nach den Studienplänen erforderlichen Leistungsnachweisen in der Fachdidaktik Deutsch zählen, wenn sie also zusätzlich ohne Anrechnung für das Studium der Fachdidaktik Deutsch erbracht wurden und zugleich sichergestellt ist, dass die Inhalte der deutschdidaktischen Lehrveranstaltung ein hohes Überschneidungspotenzial mit einem DDaZ-Themenfeld in dem betreffenden DDaZ-Modulplan aufweisen. Ansonsten ist keine doppelte Anerkennung einer Leistung sowohl für die Fachdidaktik Deutsch als auch für die DDaZ möglich.
Für eine etwaige Leistungsanerkennung ist die Studiengangskoordination (siehe 1.1) zuständig.

15.2 Ich habe an einer anderen Universität bereits Studienleistungen für DDaZ erbracht. An wen kann ich mich bezüglich der Anerkennung wenden?

Für die Anerkennung von an anderen Universitäten erbrachten DDaZ-Leistungen wenden Sie sich bitte an die Studiengangskoordination (siehe 1.1) in einer Sprechstunde.

15.3 An wen wende ich mich, wenn ich anderweitig erbrachte, einschlägige Leistungen in der Partnersprache anerkennen lassen möchte?

Die Anerkennung von Leistungen in der Partnersprache erfolgt folgendermaßen:

  1. Sie wenden sich zunächst an den Ansprechpartner der betreffenden Partnersprache, um anderweitig erbrachte, einschlägige Leistungen in dieser Partnersprache anerkennen zu lassen. Im Falle einer Anerkennung stellt der Ansprechpartner Ihnen eine Bestätigung über die Gleichwertigkeit ihrer Leistungen mit den Leistungen aus, die in den gültigen Studienplänen unserer Partnersprachen vorgesehen sind. Die Bestätigung muss den Hinweis auf die LPO I vom 13. März 2008 sowie die erzielten Noten und zuerkannten ECTS-Punkte enthalten.
  2. Mit dieser Bestätigung wenden Sie sich in einem zweiten Schritt bitte persönlich in einer Sprechstunde an die Studiengangskoordination (siehe 1.1).

16 Nach dem Ersten Staatsexamen: 2. Ausbildungsphase (Referendariat bzw. Vorbereitungsdienst)

Ist mein Fach DDaZ Bestandteil des Referendariats?

Wenn Sie DDaZ für das Lehramt an Grundschulen oder an Mittelschulen studieren, können Sie in DDaZ das Referendariat absolvieren. Für das Lehramt an Realschulen und Gymnasien ist dies derzeit (Stand: Juni 2016) nicht möglich.

17 Berücksichtigung von Erweiterungsprüfungen bei der Einstellung in den staatlichen Schuldienst bzw. Staatsdienst (Bonusregelung)

Bekomme ich bei der Einstellung einen Bonus für DDaZ?

Ein Bonus ist nur für Erweiterungsfächer möglich. Die Bonusregelung richtet sich jeweils nach dem Einstellungsbedarf und wird zu jedem Einstellungstermin vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst neu bestimmt, sodass diesbezüglich an dieser Stelle keine zuverlässigen Informationen gegeben werden können. Bitte informieren Sie sich daher selbstständig auf der betreffenden Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst!

18 Zentrale Studienberatung (nicht DDaZ-spezifisch)

Wo bekomme ich Beratung und Information zu allen Themen rund um das Studium?

Das Angebot der Zentralen Studienberatung der LMU München umfasst Beratung und Information zu allen Themen rund um das Studium.

19 Hilfreiche Links


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